Orte der Kraft

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 Die Kunst zu wandern und zu wandeln!
   
 heilige Orte Kultorte, naturgegebene 
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  In die Welt der Zwerge 
Orte der Kraft Wohnraum für die Geister Magnetfeld - Erdstörzonen
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eine Auswahl von Kraftorten aus der Schweiz als Beispiele Kraftort-Fotos

 

Besondere Orte, heilige Orte
Seit jeher wurden gewisse Orte und eindrücklich-geformte Landschaften als besondere, ja gesonderte Orte behandelt. Sie wurden entsprechend verehrt, mit Monumenten markiert und ausgebaut und zogen immer wieder Mystiker, wie hilfesuchende Menschen an.
Gewisse Standorte wurden für Kultstätten als derart geeignet betrachtet; dass sich manchmal Kulturen und Kulte ein und denselben Platz gewaltsam streitig gemacht haben. Das eindrücklichste Beispiel ist wohl die Felsendom-Moschee in Jerusalem : an dieser Stelle folgten sich neun Heiligtümer aus fünf Religionen - die Kanaanitern, die Juden, das römische Heidentum, das Christentum und der Islam. So stehen viele heutige Kirchen auf älteren Kultplätzen.
In der Schweiz gibt es auch jene Orte, die vermutlich schon zu vorchristlichen Zeiten Kultorte waren.
Als Beispiel die wohl bekannte Stiftskirche von Amsoldingen :


Die Lage der Kirche inmitten der grünen Berner Landschaft und neben dem See verleiht dem heiligen Ort ein unvergleichliches Cachet.
Der vorromanische Bau steht inmitten einer wunderbar erhaltenen Anlage mit Schloss, landwirtschaftlichen Gebäuden, Mühle, Pfarr- und Waschhaus.
Auf die Nordseite der Kirche strahlt der wild überwachsene Friedhof eine starke Präsenz und erinnert der Besucher auf beeindruckenderweise die Kürze der menschlichen Existenz.



Die heutige Kirche wurde im 10./11. Jahrhundert gebaut.
Unter dem östlichen Schiffsteil wurden Grundmauern einer älteren Kirche gefunden, die etwa auf das Jahr 700 zurückgehen.
Die meisten Besuchern fühlen sich von vornherein aus dem Alltag gehoben. Einige sind vom Taufstein fasziniert, andere von der Krypta unter dem Chor.
Die seitlichen Flachreliefs des Taufsteins sind aufsehenerregend mit einer Serie von heimischen, wildfremden oder gar fabelhaften Tieren.
Auf einem Einhorn folgen Hund, Hase, Schaf, Adler, Löwe, Bär (zerstört) und Hirsch.
Der Hirsch Cernunos war übrigens eine der Hauptgottheiten der Kelten.
Diese acht Tiere ähnelt eigentlich einer den Himmelsrichtungen zugeordnete Reihe von Krafttieren, was an schamanischen Traditionen erinnert.
Als die erste Kirche von Amsoldingen gebaut wurde, war es gang und gäbe, dass im selben Kultort galloromanische Gottheiten und christliche Verehrungsobjekte standen.


Die Krypta entrückt der Besucher und verleiht ihm einen Zugang zum religiösen, der Glaubenverschiedenheiten und dogmatische Eineingungen überwindet.
Es ist ein Ort, welcher man in tiefem Frieden, verändert und erneuert verlässt.
Den Überlierungen nach, soll die Krypta mit römischen Spolien aus Aventicum gebaut worden sein.
 

 Kultorte, naturgegeben und naturbelassen
Die Höhle von Lourdes, die Quelle in der Kirche von Einsiedeln, die Kathedrale von Chartres, Stonenhenge... das sind bekannte Kraftorte. Doch die meisten, jedoch nicht weniger wichtigen Kraftorte sind kaum erwähnt, aber häufig beliebte Wanderziele. Der Mensch spürt weit mehr als ihm bewusst ist. Es braucht nämlich keinerlei Bauten, Monumente oder Stele, um einen Ort zum Strahlen zu bringen : diese naturbelassene Orte, die naturgegeben eine spürbare Kraft ausstrahlen werden Orte der Kraft genannt.
Manchmal sind es Formen der Landschaft, welche die Kraft bündeln. Als Beispiel Steinkreise, rundgeformte Senken oder perfekt-runde Seen
. Der Kreis ist eine besondere Form, die mit Energien im Wechselspiel steht. Der Kreis wird durch sein Zentrum und sein Durchmesser charakterisiert - im Kreis konzentrieren sich die Energien aus dem Zentrum, während der Umfang als Grenze gegenüber der Aussenwelt wirkt. Im Kreisinneren entzieht sich die Stimmung den äusseren Einflüssen - man fühlt sich in einer gesonderten Welt. Im Kreis herrscht also eine Welt für sich, eine gesonderte Welt, ein Ort der Kraft. Sprichwörtlich hat man Anteil im Kreis oder man ist vom Kreis ausgeschlossen. Kreisbetonte Landschaften haben eine unterschiedliche Ausstrahlung, je nachdem von welcher Warte aus man sie anschaut.
Solche Orte stehen teilweise Pate für die erste Kultorte. Als Landschaftsschamane halte ich den Le Louché im Val de Réchy im Verdacht, ein derartiger alter Kultort zu sein.


Der niedrige Felsturm mit seinem Graskreis im Innern besitzt eine faszinierende Präsenz.
Er erhebt sich auf einer Terrasse bei ungefähr 2'600 Meter. Der Ort gibt dem Besucher den Eindruck ganz nahe am Himmel zu sein : einerseits ist die Umgebung dort oben schon sehr mineral geprägt, andererseits erheben sich die umliegenden Gipfeln nicht viel höher und die Breite der Terrasse verleiht der Landschaft einen sehr offenen Charakter.

Der Turm vom Louché hebt sich auf der Foto klar von der Hochebene ab.
Neben dem Louché sind der Seehornsee und die Ochsenalp (auf der Urnerseite der Furka) vermutlich ebenfalls alte Kultorte, möglicherweise sogar vorkeltisch.
 

Orte der Kraft
Die "Orte der Kraft" sind also nicht nur Ausdruck eines religiösen oder spirituellen Bedürfnis des Menschen, sie sind vielmehr die Ausdrucksform vielfältiger Kräfte und Geistwesenheiten unserer Erde. Für alle Naturvölker ist der Planet Erde ein fühlendes und bewusstes Lebewesen. Das heisst jeder Fels, jedes Tier, jede Pflanze besitzt einen Geist, also gibt es auch Ortsgeister, bestimmte Geister für die besonderen Orte der Erde. Es wimmelt richtiggehend von Kraftorten um uns herum, denn der gesamte Planet ist eine Heilige Erde. Der zivilisierte Menschen hat jedoch diese Art zu sehen und zu fühlen vergessen und verkriecht sich mehr und mehr in die illusorische Sicherheit der sachlich-objektiven Denkwelt. Was die Römer mit genius loci als Ortsgeist zu umschreiben versuchten, nennt zum Beispiel Sheldrake heute morphisches Feld. Egal wie man es nennen will, die Ausdruckskraft der Landschaft hat mannigfaltige Ursachen : Edelstein- und Erz-Vorkommen, Höhlen und unterirdische Wasserläufe, auffällig geformte Felsen und Gipfeln, Quellen, usw.


Eine Welt für sich : die Quelle, hier eine Nebenquelle der Trême (Freiburg)
Quellen sind die Orte, wo sich die Unterwelt und unsere Lebensebene berühren, Gase und Energien austauschen.
Die dunklen Geheimnisse der Grossen Göttin treffen auf die kosmischen Botschaften des Universums.

Jede Landschaftsform hat eine symbolische Bedeutung : die Schlucht ist ein Schnitt im Körper der Grossen Göttin - für die Indianer der Schoss der Erde. Hier sieht man die Grundfesten der Alltagswelt. Höhlen sind Zugänge zum verborgenen Universum innerhalb der Erde und führen ins Jenseits. Einfach psychologisch nachvollziehbar fördern Hochebenen die Übersicht im wörtlichen, wie im übertragenen Sinn; sie öffnen unser Bewusstsein und erlauben uns unsere äussere und unsere innere Umwelt zu begreifen. Die Symbolik hinter den Landschaften ist ein grundlegenden Schlüssel der Geomantie und vom Feng Shui : das Erlernen dieser Sprache ist unerlässlich, um Orte der Kraft umfänglich und vertieft zu begreifen.

Das Endecken, Spüren und Geniessen kann allerdings ganz gut ohne diese Begriffe auskommen. Und gewiss durch die reine Empfindung hat der Mensch an viel mehr Anteil als ihm bewusst ist.
Im Ungang mit den Orten der Kraft ist die Stille des Besuchers von grosser Bedeutung.
Der Weg zur eigenen Mitte führt durch die Stille. Besonders dort kann die leise Stimme der Inspiration und der Intuition wahrgenommen werden. Dort wo der Mensch einsam steht, bekommt er auch die Chance Eins mit seiner Umwelt zu werden. Die Dimensionen der Spiritualität und insbesondere der Mystik sind direkt verbunden mit der Stille : sei es in der freien Natur, sei es in einer Höhle, sei es in einem Kloster. Umgekehrt kann man auch behaupten, dass sich Kraftorte von der Stille "nähren" und ihre Ausstrahlung damit gefördert wird. Für Meditationen ist die stille Umgebung eines Kraftorts sicher sehr förderlich, doch ist es auch jedem klar, dass die innere Stille für eine gelungene Meditation genauso wichtig ist. Ähnlich verhält es sich mit den "Orten der Kraft" : eine stille Umgebung ist sicher förderlich, wichtiger aber ist die "innere Stille", sprich die Stille im Umkreis der Kraft. Ein gutes Beispiel dafür haben wir mit Klostern und Kirchen, die ja längst nicht immer abgeschieden liegen : Kraftort-Kloster und -Kirchen sind wahre  "Insel der Stille" - sprich "Orte der Kraft" - mitten in der "lärmigen" Zivilisation.
So sind Kraftorte auch gewissermassen Brücken zwischen den alltäglichen, menschlichen Dimensionen und die spirituellen Ebenen unserer Welt.
 

Magnefeld - Erdstörzonen
Unter den Geowissenschaften beschäftigt sich die Geographie mit dem Erscheinungsbild der Erdoberfläche (Geländeform), die Geologie mit dem Untergrund (Erze) und letzlich stellt die Geomantie die Brücke zwischen sachlicher Welt und mystisch-spiritueller Dimension dar. Die Annahme, dass die Geographie, also die Landschaftsformen einen qualitativen und quantitativen Einfluss auf die Ortsenergie und Ortsstimmung ausüben, ist ein Grundsatz der Geomantie. Dort wird diese Idee konsequent weitergeführt und nicht nur auf die Landschaft angewendet, sondern auch auf Gebäude und Konstruktionen aller Art ausgedehnt. In der Geomantie sind längst nicht nur die Formen der Landschaft und der Bauten wichtig, die Ausrichtung dieser Formen und Bauten gegenüber der Windrose ist dabei besonders wichtig : die Geomantie versucht die Architektur "zu einer eigenen Mitte" zu führen, resp. die Bauten werden "den Kardinalpunkten nach geweiht" und deren Symbolik entsprechend genutzt. Landschaft und Architektur werden in Einklang gebracht. Neben den vier Himmelsrichtungen werden auch Kraftlinien, astronomische Ereignisse (Sonnenwende) oder die Mondbahn als Ausrichtungselemente angewendet. Die Proportionen geomantischer Anlagen sind meist ebenso aussagekräftig, wie die Form : häufig wird der Sinn des Gebäudes noch durch numerologische oder kabbalistische geometrische Entsprechungen vertieft und erweitert. 
Man hört oft, dass sich Schamanen für ihre rituellen Handlungen, insbesondere auf der Suche nach Visionen, gerne auf Erdstörzonen oder bei geologischen Brüchen aufhalten.
Wie die Wissenschaftler häufig übergangslosen Veränderungen der magnetischen und radioaktiven Strahlungen im Bereich von Kraftorten feststellen, können Geologen ebenso häufig geologische Veränderungen, manchmal auch Bruchlinien auf dem Verlauf von Kraftlinien ermitteln. Die Eigenschaften des Untergrunds beeinflussen auf verschiedenen Wege die Qualität von Kraftorten. Die Geologie ist  effektiv eine Quelle, die solche Anhaltspunkte zur Bestätigung des Gespürten liefert.
Energie-Verwerfungen ergeben sich zum Beispiel um erratische Blöcke. Felsblöcke aus den Uralpen wurden während den Eiszeiten ins Mittelland transportiert und stehen heute auf ganz anderem Gestein. Der Unterschied ist häufig sogar grundlegend, da viele Findlinge aus kristallinem Gestein (Granit, Gneiss,...) bestehen und nun auf sedimentären Untergrund liegen. Es begegnen sich also sehr unterschiedliche Schwingungsmuster.


Irgendwie spürt man schon, dass dieser Gigant aus den Alpen, ein Fremdkörper in diesem Wald ist - der Hubelstei in Lüterwil (SO).
Die Besonderheit vom Stein haben frühere Menschen ausgenutzt : es gibt auf seine Oberseite eine ganze Reihe von Schalen, Zeugen ritueller Aktivitäten.


Der imposante Block vom Grosswald in Gächliwil (SO) ist in seiner Lichtung ebenso buchstäblich deplaziert.

Davon ausgehend, dass Orte der Kraft weit mehr sind als nur Gebets- und Kultorte, muss eine Definition gefunden werden, die ihren verschiedenen Formen (Höhlen, Wasserfälle, Quellen, Findling, Kirchen, Hochebene, Gipfeln, alte Bäume, Schluchten, Moor- oder Karstlandschaften, usw.) gerecht wird.
Der gemeinsame Nenner : ein Ort der Kraft ist ein klar definierbarer Landschaftsbereich, dessen erhöhten Ausstrahlung ihn deutlich von der Umgebung differenziert.
In der Auswahl von Kraftorten aus der Schweiz finden Sie
Kraftort-Fotos zur Illustration.

 

 Wohnraum für die Geister
Angesprochen darauf, wo Orte der Kraft zu finden seien, antwortete ein sibirischer Kollege, man solle auf die Löcher im Boden schauen. Wo der Boden löcherig ist oder porös, haben Geister ihren Wohnraum und ihren Wirkungskreis.

In der Schweiz sind 8000 Höhlen bekannt. Die Verteilung der Höhlen über die Schweiz ist ganz klar auf zwei Bänder konzentriert:
Der Jura und ein Band von dem Genfersee östlichem Ende bis ins Appenzell am nördlichem Alpenkamm entlang.
Diese Verteilung korreliert voll und ganz mit den drei grossen Kalkformationen der Schweiz:
Der Jurakalk, die helvetische Decke und der Klippenzone-Kalk.
(vergleiche nachfolgende Grafik)

 

Die Dichte in welcher Höhlen im Jura, im Klippenzone-Kalk und im Helvetikum vorkommen, steht in keinem Vergleich mit derjenigen im Sandstein vom Mittelland oder in den Granitmassiven. Dieser enorme Unterschied hat seine Konsequenzen : der poröse Kalkstein hat „sehr viel zu erzählen“, respektiv er ist von Geistern dicht „besiedelt“ und „belebt“.

In die Welt der Zwerge
"Durchgang in die Welt der Zwerge" Maderanertal, Uri

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aktualisiert 05.09.2019
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