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die Kunst im Fluss zu sein

Jeweils am 15. des Monats erhalten die Rubriken "Zeitgeist" und "Wander-Tipp" neue Inhalte
 zur herrschenden Zeitqualität, zum darauf folgenden Jahreskreisfest und dazugehörenden Ritualen.
Wer sich im Fluss befindet, erlebt immer wieder erstaunliche Momente des Einklangs mit der Natur und ihrer spirituellen Dimension.

Lamnas
Am 1. August findet die schweizerische Nationalfeier statt. Dieses Datum wurde bei unseren keltischen und germanischen Vorfahren ebenfalls gefeiert. Lamnas war der keltischen Licht- und Sonnengottheit Bel, später dem germanischen Lugh geweiht, daher auch der weitere Name Lughnasad für diese Feier. Der Kult eines Licht- und Sonnengottes gab es vermutlich schon im vierten oder fünften Jahrtausend vor Christus in den proto-indoeuropäischen Kulturen, welche die Gottheit Leuk verehrten. Auch astrologisch weist Lamnas einen solaren Bezug auf, findet es inmitten der Löwenzeit statt, dessen Herrscher die Sonne ist. Der solare Höhepunkt-Charakter der Löwenzeit kommt auch in den Hundstagen zum Ausdruck. Der Zeitabschnitt der Hundstage ist der tendenziell heisseste im Jahr und erstreckt sich wie die Löwenzeit vom 23. Juli bis zum 23. August.
Lamnas hat mit Hingabe, Opfer und Gespür zu tun. In der Lamnas-Zeit verwandelt sich die Blüte in Frucht, die Ähre reift zum nahrhaften Korn heran und so ist Lamnas auch Fest des ersten Brotes aus neuer Ernte. Es ist ein Fest der Freundschaft : Freundschaft zwischen den Menschen, aber auch Freundschaft zwischen der Menschheit und den guten Naturgeistern, welche die beginnende Ernte erst ermöglicht haben. Die neuartige Brunch-Tradition am ersten August, die häufig als Bindeglied zwischen „Städteler“ und Landsleuten angepriesen wird, ist ganz im Sinne der alten Traditionen eine Versammlungsform / Ver-einigung der verschiedenen Gesellschaftsschichten, ein Fest verbindender Freundschaft.

Die Gunst der Lamnas-Zeit : Zu diesem Zeitpunkt ist eine Pause, eine Hinterfragung unserer Projekte angebracht - sinnbildlich soll man sich die ersten Kornähren unserer Jahresprojekte anschauen.
Dabei höre man auf die innere Stimme,  wenn wir innerlich ein "Ja" bekommen, können wir mit einer Extraportion Mut und Energie rechnen.

Lamnas-Kraftorte : Dem Schweizer Nationalfeiertag ähnlich wurde Lamnas schon früher gerne auf einer Anhöhe mit einem Feuer gefeiert.
Markante Felsen und Berge sind "erhabene Erde", entsprechend auch häufig Heilige Orte der Kraft.
Die Vereinigung der Menschen- und der Naturgeisterwelt kann also auf jedem „schönen und erhabenen“ Ort der Kraft gefeiert werden - nachfolgend mein Vorschlag :

der Sommer-
Wander-Tipp passend zum Zeitgeist im August.
Er führt zum mathematischen Mittelpunkt der Schweiz, ganz in der Nähe der Einsiedelei von Bruder Klaus.

Der Waldkauz an der Lamnas-Feier
Das Feiern der Jahreskreisfeste ist Ausdruck der Verbundenheit zwischen Mystikern und feinstofflicher Welt. Darum gehören Gefühle des Einklangs, der Unio Mystica, ganz natürlich zu diesen Ritualhandlungen und ganz besonders zur Lamnas-Feier. Vor einigen Jahren hatte ich zur Feier des Tages in meinem Medizinrad auf der Pfyffe ein Feuer entfacht. Vom spätem Nachmittag an bis nach Mitternacht genoss ich bei bestem Wetter die feierlichen Stunden. Kurz nach zwölf flog ein Waldkauz auffällig nah über das Medizinrad. Ich liess dann das Feuer ausgehen und bereitete mich auf dem Weg zurück. Bei den ersten Schritten schon bemerkte ich wieder den Waldkauz in unmittelbarer Nähe. Ich durchquerte in seiner stetigen Begleitung die Mesa und hielt ausgangs des heiligen Bezirks beim Wächterbaum inne. Der Kauz kreiste jene Mal um mich herum, manchmal keine fünf Meter von mir entfernt. Sehr beeindruckt von diesem fortgesetzten Zeugnis des Einklangs mit der anderen Realität (eigentlich auch der Sinn von Lamnas) bedankte ich mich beim weisen Vogel und bei all den anderen, freundlichen Geistern der Pfyffe.


„Welt der Geister“ – ein vom Hochnebel und der Pfyffe inspiriertes Bild
Acryl und Tuschefeder - 70 x 50 cm - Dezember 1999

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aktualisiert 14.07.2019
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