der Zeitgeist

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die Kunst im Fluss zu sein

Jeweils um den 15. des Monats erhalten die Rubriken "Zeitgeist" und "Wander-Tipp" neue Inhalte
 zur herrschenden Zeitqualität, zum darauf folgenden Jahreskreisfest und dazugehörenden Ritualen.
Wer sich im Fluss befindet, erlebt immer wieder erstaunliche Momente des Einklangs mit der Natur und ihrer spirituellen Dimension.

zwischen Lichtmess und
die Tagunachtgleiche

Mit Lichtmess (2. Februar) kehrt die Grosse Göttin aus der Unterwelt zurück. Von nun an ist sie wieder unter uns am Wirken und wenn anfänglich kaum bemerkbar, bereitet sie jetzt trotz Kühle und Schneedecke den Ausbruch des Frühlings. Diese Vorbereitungszeit ist nicht nur für die Natur wichtig, auch für den Menschen kann es eine äusserst wertvolle Vorbereitungszeit darstellen. In der Tat fördert die Wassermann-Zeit  (20.Januar bis 18.Februar)uranische Einfälle und hilft Übersicht zu gewinnen. Diese Zeit wird in der indianischer Astrologie "Mond der Rast und Reinigung" genannt und unter anderen geht es darum, bewusst eine kreative Pause einzulegen, Jahresprojekte zu vorbereiten. Es ist in der Natur die Zeit der (scheinbaren) Rast, während derer sich die Erde auf einem neuen Vegetationszyklus einstellt. Intuition, Inspiration, aber auch Scharfsinn liegen zur Zeit förmlich in der Luft.


Auf der Welle des Zeitgeistes reiten und die Winterrast ausnützen, um Projekte vorzubereiten.

Wer die Gunst der Zeit ausnützt
, kann damit rechnen um Erntedank seine Projekte Früchte tragen zu sehen. Er packt auch rechtzeitig den Fluss der steigenden solaren Energien und stimmt von Beginn weg mit dem Jahresverlauf überein.  
Die Mitte-Februar scheinbare Ruhe des Winters geht unaufhaltsam zu Ende. Auf dem "Mond der Rast und Reinigung" folgt ab dem 19. Februar der "Mond der Grossen Winde" (Fische-Zeit). Bei uns wie bei den Indianern wird diese Zeit von ausgeprägten Luftumwälzungen gekennzeichnet. Die Kälte- und Wärmekräfte kämpfen gegeneinander um die Herrschaft.

Der Bezug zu Wind und Himmel bei den Indianern, zu Neptun im Fische-Zeichen verleiht dieser Zeit zwar einen Draht zu höheren Sphären - manchmal aber auch eine gewisse Konfusion : die uranische Klarheit ist nun "vom Wind zersaust". Für Naturmenschen - solche die von der Zivilisation abgeschieden und nicht in Betonhäuser leben - sind diese Winde noch heute spürbar von Geistern begleitet. Es sind eben diese Geister (Holde und Unholde), die ursprünglich in den Fasnachtsmasken dargestellt wurden.

Fasnacht und andere Masquenbräuche
Dass zu bestimmten Jahreszeiten Naturgeister durchziehen ist seit Urzeiten und zwar weltweit bekannt. Bei uns wird der Winter 3 Wochen vor der Winter-Sonnenwende mit Klausjagen und andere Perchtzeit-Bräuche angekündigt. Neben dem Trychlen, Geisslenchlepfen und sonstigem Lärmen kann man annehmen, dass in vorchristlichen Zeiten anstelle von Iffelen schöne und wüste Perchten vorbeizogen. Während der Perchtzeit, die am Dreikönigstag genau 3 Wochen nach der Sonnenwende endet, gibt es noch heute verschiedene Maskenbräuche. Der Ubersitz in Meiringen vereint jeweils Ende Jahr ganz urige und moderne Masken und manche Gruppen sehen (was eben nicht falsch ist) ganz nach Fasnachtsgruppen aus.


Die Schönen und die Wüsten Perchten, bemerkenswert laufen diese
in die gleiche Gruppe

 - Ubersitz in Meiringen -

und eine modernere Gruppe
- ein Hauch von Fasnacht -
ebenfalls mit Holden und Unholden

Mit dem Fasnachttreiben wird nun der Winter ausgetrieben und die stürmischen Masken verkörpern Geisterkräfte des Frühlings, ursprüngliche Frühlingskräfte... eben Ur-Sprung-Kräfte, die mit ungezügeltem Getue die Fruchtbarkeit von Natur, Tier und Mensch erwecken. Der Beginn dieses Treibens fängt mit dem "Mond der Grossen Winde" (die Fische-Zeit) an und endet gegen den 3.März, der in der chinesichen Tradition der letzte Wintertag ist. Hier sieht man, dass die nordamerikanischen Urvölker, wie die alten Europäer das gleiche Erlebnis von den Naturgeistern gehabt haben und die alten Chinesen dasselbe Jahreszeitgefühl hatten.
Wann genau die grossen Winde und deren fruchtbaren Kräfte übers Land sausen, ist natürlich das Geheimnis der Geister. Sicher bleibt, dass die Umwälzung gegen die Tagundnachtgleiche vollzogen ist und was nun mehr und mehr der Zeitgeist prägt, ist die Geschäftigkeit des einsetzenden Frühjahrs.
Jetzt wird die Natur vom dynamischen Sog des Frühlings eingefangen. In der Zeit ab anfangs März nimmt die Tageslänge am schnellsten zu und die meisten Menschen erleben auch einen ausgesprochenen Antrieb in ihrem Alltag.

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aktualisiert 07.02.2021
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