Projekt 2020-20.....
"Message"



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MESSAGE : the spirit of the earth
 
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Projekt-Start "message"ZauberpflanzeSternenhimmelGlücksbringer
   
der Dachs Vorhang auf!   
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20.12.2020 Projekt-Start
Nach dem Abbruch der Ausstellung "enter the light" im März 2020
habe ich zuerst das 10-monatige Ausstellungsfeuerwerk in Video aufbereitet.
Danach kam die grosse Leere, die nun mit einem Projekt mit offenem Ende gefüllt wird.
Vielleicht findet "Message" eine Verwirklichung im März-April 2023 im Espace 25, Freiburg -
vielleicht wird es erst später zu einer Ausstellung kommen -
zur Zeit kann das niemand verlässlich zusichern.
"Message" : ja meine Freude haben durchaus wichtige Botschaften zu vermitteln.
Meine Freunde, die Pflanzen, die Tiere, die Naturgeister,
ihre Orte der Kraft, die Bäume und die Hände
sollen hier zur Sprache kommen,
eine neue Ausstellung aufgebaut werden.
Nach und nach werde ich darüber berichten,
welche Botschaften alle sich ansammeln
und einen Einblick geben,
welche Bilder in der Ausstellung Platz finden könnten. 
Mit den Händen fange ich heute an, denn für mich gilt nun mehr denn je : handeln.

Hand anlegen !
Hand auflegen Hand aufhebenHände öffnen

 

heute stelle ich Ihnen "Zeitgeist" vor :
eine Eingebung aus letztem Herbst -
eine Vision, die sich aufgedrängt hat.
Beim Klicken auf dem Bild läuft die Video.
 
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30.12.2020 *** Zauberpflanze Stechpalme
 "Heiliger Stab" - 24 x 30 cm - März 1995 

Ich werde Stechpalme genannt; bin ein immergrüner Strauch und gehöre dank meinen auffallenden roten Beeren zu den besonders beliebten Weihnachts- und Neujahrs-Schmuckpflanzen. Wie andere immergrüne Essenzen (Tanne, Eibe, Fichte, Buchs, Kiefer...) verkörpere ich ewiges Leben und 
die Wiedergeburt der Sonne an der Winter-Sonnenwende.
Nicht nur während der jetzigen Percht-Zeit sondern das ganze Jahr hindurch schütze ich
"Hof und Haus vor Blitz, Verhexung und Krankheit. Tier und Mensch sind vor Hexen und Dämonen sicher, wenn sie sich in der Nähe der Stechpalme aufhalten." (Niederberger, Hirtler : Geister, Bann und Herrgottswinkel - Brunner Verlag)
Bei
den Kelten galt ich als Druidenpflanze und aus meinen Zweigen wurden magische Stäbe angefertigt.
Noch heute ist d
ieser Schutz spürbar besonders bei baumgrossen Exemplaren.  Solche grössere Vorkommen sind eher selten, zum Beispiel zwischen Lüderenalp und Napf, am Brienzer- und am Luganersee gibt es welche : die Ausstrahlung ist äusserst mächtig, im Wald vom San Giorgio gar furchterregend.
Auf dem Bild ist die Zauberpflanze vor einer doppelten LAF-Rune dargestellt :
also zwei mal eine "Leben"-Rune in der Summe die TYR-Rune ergebend.
Die Rune TYR steht für den Dachgiebel, den wir im Winter benötigen.



TYR weist auf den Polarstern und bildet gleichzeitig das gesamte Himmelsdach (^). So ist diese Energie auch unter Dachschrägen spürbar. Die Meditation dieser Rune verleiht die Kraft zu wandeln und das Verständnis, um Altes hinter sich zu lassen, das Leben wieder von Neuem aufblühen zu lassen. TYR ist die Energie, die zur Wintersonnenwende wiedergeboren wird. Sie verleiht allen Dingen den Impuls zu neuem Wachstum. Der aufwärts gerichtete Pfeil von TYR bedeutet Ziel, er ist Kriegs-, Schwert-, Sieg-, Rechts- und Himmelgott.

TYR -
die zwölfte Rune der Futhark-Reihe

TYR ist der "Impuls am Anfang einer Entwicklung", durch die Dunkelheit des Winters ist TYR auch Durchgang zu neuem Leben, neuem Bewusstsein. TYR´s Speer ist die "stille Kraft im Korn", also ein Impuls, der sich nicht unmittelbar materiell auswirkt. Die Tage werden wohl länger nach TYR (22.Dezember), doch bemerkt man den Unterschied erst nach einigen Wochen.
TYR als Rechstgott hat die Eigenschaften der Winterkraft : Härte und Gerechtigkeit, Angst und Respekt, sowie Weisheit und Stille, genauso wie das astrologische Zeichen des Steinbocks, der eben von der Wintersonnenwende an, der erste Wintermonat mit seinem Einfluss prägt. Der Winter ist die stille Zeit par excellence und diese Stille schafft beim Menschen der Freiraum, damit die leise Stimme der Weisheit hörbar wird.
 

  
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10.01.2021 *** Kraftort- und Naturgeister-Message

"Emerveillement" - 50 x 40 cm - November 2019 - nur mit Acryl-Sprays
 

Die Zugvögel lieben diese Hügel und Pässe
wir Naturgeister lieben diese Wälder und Alpwiesen
und zusammen sind wir dankbar für den kunstlichtarmen Nachthimmel.
Besonders von Oktober bis Februar leuchten die Sterne klar und kräftig
über den Naturpark Gantrisch - ein unermesslichen Reichtum.
Die Finsternis ist lebenswichtig für viele Insekten, aber auch für ein
ausgewogener Stoffwechsel der Pflanzen und für die Arbeit der Naturgeister,
die eine tiefgründige und nachhaltige Fruchtbarkeit und diese unbeschreibbare Strahlung erzeugen, welche aus einem Null-acht-fünfzehn Ort
ein hautnah spürbarer Ort der Kraft schaffen.
Um ein krafterfüllter Tag zu erhalten, braucht es eine ebenso krafterfüllte Nacht -
nur eine solche kann ein kraftstrahlender Tag gebären
.
Sind Sie schon fern jeder Strassenlampe gewandert, kennen Sie die wahre Nacht?
Hier können Naturgeister, Pflanzen und Tiere leben und atmen wie es sich gehört,
und den Menschen tut es gewiss auch gut.
Die Swiss Star Party auf der ehemaliger Panzerplattform am Fuss vom Gantrisch
wurde 2007 von der Zeitschrift "BBC Sky at Night Magazine"
in die "World's Top Ten" der Teleskoptreffen ausgezeichnet.


https://www.gantrisch.ch/musse/sterne/

.Nicht von ungefähr habe ich den Naturpark Gantrisch als Wohnort gewählt.
Die Kraft der Nacht und der Sterne, der Ruf der Eulen,
bestärken mich immer wieder von Neuem.
Und zum Bild : dies ist mein erstes Bild nur mit Acryl-Sprays realisiert.
Der französische Titel "Emerveillement" kann mit Entzückung übersetzt werden.
 

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29.01.2021 *** Glücksbringer Buche
  
 "Über die magische Schlucht" - 24 x 30 cm - Februar 1999 - Acryl & Tuschefeder 

Ich bin eine Buche, hoch über die Schwarzwasser-Schlucht gelegen.
Mich zu treffen ist nicht gerade einfach, denn es läuft 
nur ein kleiner Gemspfad den Steilhang hinab an mir vorbei.
Für die Germanen war ich ein geweihter Baum, Glückbringer und Opferbaum an
dem verschiedensten Gaben aufgehängt wurden.
Hier ganz in der Nähe eines alten keltischen Heiligtums 
besucht mich der Schamane an Lichtmess und überbringt mir kleine Opfer.
Ich habe mich auf dieser kleinen Terrasse am Südhang über Felsen entwickelt
und habe daher von klein auf entsprechend viel Sonnenschein
und dazu noch die Felsenwärme geniessen können.
Anders in den Buchenwäldern : die bis zu 45 Meter mächtigen Bäumen decken
mit ihrem Laub so viel Fläche ab, dass am Boden kaum mehr Licht durchdringt.
Das ist der Grund warum in Buchewälder kaum Sträucher und Gräser zu finden sind. Aber auch für die jungen Buchen ist dann das Lichtangebot
nach der Sommer-Sonnenwende nicht gross genug -
sie werden daher von den Älteren mit Nährstoffen versorgt.
 

"Umarmung im Frühjahrslicht" - 80 x 60 cm - April 2013 - Acryl auf Torchon
gerahmt in einer handgeschöpften Millefleurs-Bütte.

Die Inspiration zum Bild fand ich in einem Wald im Limpachtal,
wo sich eine alte Burgstelle erhebt. An starken Orten kommt es immer wieder
zu solchen erstaunlichen Baumfreundschaften.
Das Bild nahm 10 Wochen Arbeit in Anspruch, denn die Bäume im Hintergrund mussten alle einzeln gemalt werden, auch wenn sie später vom Vordergrund verdeckt wurden. Das lichte Erscheinen der Buchenwälder im Frühling
ist eine Wohltat, die der Besucher richtiggehend beflügelt.


Die Buchen bilden also Familien und tragen Sorge zum Nachwuchs bis sich
dieser selbständig durchschlagen kann.

Aber auch sonst ist die Buche seit jeher eine geschätzte Nahrungsquelle.
Eichhörner, Wildschweine und Vögel geniessen die nährstoffreichen Bucheckern.
Im Mittelalter wurde die Buche zum den "fruchtbaren" Bäumen gezählt : im Frühjahr wurde das Viel in den Wald getrieben, wo es die schmackhaften Buchtrieben fressen konnte. Im Herbst wiederum mästete man die Schweine mit Bucheckern oder gewann daraus Öl für die Beleuchtung oder für den Konsum als Speiseöl.
 

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11.03.2021 *** Der Dachs begleitet mich
  
"Minerva" - 30 x 40 cm - März 1999


ein älteres und verkauftes Bild... wird also nicht in der Ausstellung dabei sein,
trotz allem darf es hier nicht fehlen, denn er ist einer meiner treusten, wertvollsten
und meist geliebten Krafttiere.
Der Dachs
erwies mir schon immer wieder die Ehre seiner Präsenz noch bevor
ich zum Schamane berufen wurde. Auch heute ist er stets in meiner Nähe.
Das schlaue Tier kommt meist ziemlich gut mit der Zivilisation zurecht.
Hier auf dem Lande gönnt er sich hie und da eine Portion Körner, die meine Spatzen und Meisen haben liegen lassen - noch vor einigen Tagen sind wir uns im Garten begegnet.
Die Message aus diesem Bild ist :
"Kühles Nass erweckt die Natur. Das Rad der Jahreszeiten hat zu drehen begonnen.
Mit Minerva - die Göttin der Künste und Wissenschaften - machen wir uns gemeinsam
auf dem Weg die Fruchtbarkeit der Schöpfung anzuregen."
 

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15.04.2021 *** den richtigen Zeipunkt
"Vorhang auf" - 80 x 60 cm - April 2021

Seit anfangs Jahr geniesse ich eine beflügelte und reiche kreative Phase.
Hier oben "Vorhang auf" das neueste Werk, ein grösseres Bild :
unten zaubert die Sonne die Präsenz eines meiner Lieblingskrafttiere hervor,
der Reiher.
Das Tier der Luft und des Wassers verbindet unter seinen Federn wertvolle Qualitäten, die gerade jetzt für mich und für all meine Mitmenschen besonders wichtig sind : Geduld, Aufmerksamkeit, gefühlsvoller Ausdruck.
Der auf Frosch, Fisch oder Maus lange wartende Reiher ist eben der
 Meister des richtigen Zeitpunkts. Er verkörpert für mich auch der Kranich
aus dem greyerzer Wappen, meine Ursprungsregion.
Sein erhabener, gelassener Flug vermittelt Freude und Leichtigkeit.
Und dieser Anblick brauche ich zur Zeit schon öfters, denn nicht nur kann
nicht ausstellen, alle grössere Bilder der letzten Zeit habe ich nicht
rahmen können : die Rahmenabteilung ist behördlich geschlossen worden, selbst online Bestellungen sind nicht möglich. Also bleibt auch dieses Bild unsigniert.
Die heutige Message vom Reiher an uns alle lautet :
habt Geduld, wartet auf den richtigen Moment,
im Feld oder am Bach gibt es Kraft, Freude, Nahrung für Körper und Seele.

 

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Fortsetzung folgt...

 
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aktualisiert 15.04.2021
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und eine Auslese aus bisherigen Projekte 
   
 2008- 2009 Farbexperimente 2008- 2009 monochrom 
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2012
Paysages
 2012-2013
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 2014-2015
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