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alle Beiträge Orte der Kraft
    
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la vie d'artisteWanderungen und InspirationOrte der KraftSpiritualitätJahreszeiten und Rituale
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09.10.2017****************Thema: Orte der Kraft
Thema: Spiritualität
Airbag und Wurzeln auf Abwegen
Letzthin musste ich der Airbag passagierseitig ersetzen : der Rückruf vom Hersteller
bat mich der Wagen bei der Vertretung vorbei zu bringen. Der Teilaustausch dauerte
nur dreiviertel-Stunde, so beschloss ich den nahen Wald aufzusuchen... und machte
sehr erstaunliche Entdeckungen.

 

Eine Fichtewurzel wandert vor der Buche, und hinten ist es gerade umgekehrt.


Eine andere Fichtewurzel "schnuppert" die längste Zeit über dem Boden.


Sie sind unzählig diese wanderlustigen Wurzeln - kleine oder grosse, manchmal
sogar verzweigt. Sie zeigen sich bei fast jedem zweiten Baum in einem bestimmten
 Waldbereich und plötzlich sieht man keine einzige mehr über dem Boden.
Ich kannte schon zwei derartige Wälder :
ich muss wohl der Frage mal intensiver nachgehen.
Den drei Wäldern gemeinsam : sie sind alle drei Orte der Kraft.
Ich vermute im Phänomen ein Ausdruck von Kraftlinien.
 
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27.08.2017****************Thema: Wanderungen und Inspiration
Thema: Orte der Kraft
zwei ausgeprägt weibliche Orte der Kraft
Lang habe ich meine Wanderlust einschränken müssen, lange habe ich der Kunst
und der Qualitätssicherung meine volle Aufmerksamkeit gewidmet,
endlich gab es im August zwei Wochen Ferien! 
Wie ich es so sehr schätze, konnte ich anfangs und ende meiner Ferien
je einmal auf etwa 3'000 Meter gehen.
Am 7.August genoss ich den Rundgang vom Sanetschpass
über die Quille du Diable. Danach schneite es bis auf 2'000 Meter hinunter und zwar nicht gerade wenig.
Nach den nassen Tagen wählte ich also deutlich tiefer gelegene Ziele und
dies führte mich gleich zweimal hintereinander an ausgesprochen weiblichen Orten.
Die Grimmi ist eine äusserst attraktive Alp im Naturpark Diemtigtal. Wasserfall, beseelte Felsbrocken, Moorflächen und einzigartig rotgefärbte Quellen erheben
diese Landschaft zu einer wahren Perle im Berner Oberland.

Zuhinterst im Diemtigtal wandern wir gegen die Grimmifurggi :
in dieser Bergkette
gibt es zwei grosse Spalten unter denen auffällig rotgefärbte Quellen
entspringen
Dieses Wasser wurde früher gefasst und
ins 600 Meter tiefer gelegene Kurhaus Grimmialp geleitet.

Die eine Quelle ist den Schildern "Kraftort GrimmiWasser" nach leicht zu finden.
Der Legende nach wurden verletzte Gämsen beobachtet, die in diesem Teich badeten.
Die Grimmi-Quellen sind
eine perfekte Illustration der Mutter Erde als Quelle des Lebens :
sie entspringen unter auffälligen Fels-Spalten und sind vom Eisen auffällig rot gefärbt.

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Tags darauf zog es mich wieder einmal vis-à-vis vom Niesen auf die Wätterlatte.
Der lediglich 2'007m hohe Felsbrocken
bietet neben einer atemberaubenden Aussicht über dem Thunerseebecken weitere erstaunliche Erlebnisse an :

Ganz oben auf der Wätterlatte gibt es eine Moorlandschaft mit Teich, Libellen und sonst alles was dazu gehört.


Beseelte Baumgestalten auf der Wätterlatte.

Der Berg weist zwei Gipfel auf. Der Weg führt in einer Spalte zwischen beiden Erhebungen. In der Naturmythologie gelten zweigipfelige Berge als weiblich :
diese Form ist als Abdruck der Mondsichel zu verstehen. Die zwei, beziehungsweise
die Polarität der zwei Erhebungen ist zahlenmystisch auch eine weibliche Signatur.
Der weibliche Charakter der Wätterlatte ist durch die Moorlandschaft und der Teich auf dem seeseitigen Gipfel umso ausgeprägter.
Der Aufstieg über dem idyllischen Suldtal und die Stimmung auf dem Berg
verleihen dieser Wanderung einen erhellenden und zugleich mysteriösen Charakter.

Und zum Schluss wanderte ich im Val d'Anniviers über den 3'025 m hohen Bella Tola, entdeckte neue Einzelheiten auf der weitläufigen Roua-Hochebene : perfekte Ferien.
 
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09.09.2016****************Thema: Spiritualität
Thema: Orte der Kraft
Jedem Gebet sein passender Ort der Kraft
In diesen Ferien hatte ich das Glück jene imponierende Orte der Kraft zu entdecken. Kennen Sie Solothurn? Ich habe die Stadt an der Aare erst jetzt kennengelernt und
war vom mediterranen Flair an der Aare und von der schmucken Altstadt begeistert.
Insbesondere hat mich die klassizistische Architektur mit viel Weiss in der Kathedrale St. Ursen sehr beeindruckt. Dabei stellte ich mich die Frage inwieweit die Architektur das Gebet beeinflussen kann, wie unterschiedlich sich der Gläubige vor dem Herrn fühlen muss je nach Gestaltung vom sakralen Raum.
Ich habe also der Kathedrale eine Wallfahrtskapelle aus dem Freiburgerischen gegenübergestellt und... ja machen Sie sich selber ein Bild.
 

Die zwei folgenden Kulträume könnten kaum unterschiedlicher sein
und trotz allen Differenzen sind beide gleichsam spürbar von Kraft erfüllt.
Majestätischer Aufgang zur Kathedrale :
sie erhebt sich, passend zur Diplomatenstadt, als brillanter Höhepunkt über Aare und Altstadt.
Bescheidene Wallfahrtskapelle
Notre-Dame des Grâces in Montévraz
- ein Schmuckstück
 


grosszügig und feierlich - strahlend und erhaben
ein Hohelied aufs die Himmlische Macht Gottes :
Chor und Kuppel der Kathedrale St. Ursen. 
 
Schwungvolle und originelle Raumeinteilungen, die Grösse und Mysterien des Allmächtigen erahnen lassen:
faszinierender Weg in die Spiritualität.
 
Ein Ort wo die Mutter Gottes
sofort als Vertrauensperson,
ja beinahe berührbar zu sein scheint
und offen ist für die intimsten Sorgen.
 
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26.06.2016****************Thema: Jahreszeiten und Rituale
Thema: Orte der Kraft
Höhepunkt der Sonnenbahn
Ich halte es ein bisschen wie die alten Kelten : ich gebe mir gerne drei Tage Auszeit, um ein Jahreskreisfest zu feiern. Damit erhalte ich von diesem Orientierungspunkt im Jahreszyklus auf unterschiedlichste Art und Weise wertvolle Impulse.
Der längste Tag, die Sommersonnenwende - ist der Höhepunkt der Sonnenbahn,
also sicherlich ein besonders bedeutendes Zeit im Jahresverlauf.
Zu diesem Höchststand der Sonne passt es auch auf einem Berg zu steigen.
Dieses Jahr wählte ich die Gastlosen - in meinem heimatlichen Greyerz gelegen.

zierliche Kalkberge - rechts die Gastlosen, links der Mitte die Sattelspitzen


 Was das Auge wahrnimmt, beeinflusst auch unmittelbar das Denken :
so fördert eine offene Aussicht buchstäblich der Überblick und die Weitsicht.
An diesem Eckpunkt des solaren Jahres ist es sicher sinnvoll
mal eine Weile anzuhalten, sich auch innerlich umzuschauen
und eine Zwischenbilanz zu ziehen, was man in diesem ersten Halbjahr getan hat.



ein der vielen Orte der Kraft unterwegs - Wächter-Fels kurz vor dem
Gastlosen-Gipfel


sinnvolle Auszeit, um sich umzuschauen - über die Gastlosen-Sattelspitzen-Kette


Dieser prächtige Donnerstag habe ich nun mit einem feinfühligen Menschen geteilt mit dem ich ein Kurzfilm-Projekt für nächstes Jahr vorbereite.
Am Vortag war ich wie gewohnt bei der Quelle von La Trême -
einen Tag ganz für mich allein - vollkommen im Einklang mit der Natur versunken.
Der Quellbesuch war einmal mehr besonders schön. Die gute Seite der langen Regenperiode äusserste sich dadurch, dass die Quelle kräftig sprudelte.


mit jugendlichem Elan schiesst das Wasser heraus und geht die oberirdische Welt erkunden



anregende Stille im Wald unter der Hauptquelle


Rituale müssen bei Weitem nicht immer diesselbe Form einnehmen :
dieses Jahr verzichtete ich auf die Wanderung über Teysachaux und Moléson.
Statt dessen nahm ich mir uneingeschränkt Zeit, um durch den Quellwald zu wandeln,
mich von der fotographischen Lust getrieben hin und dort zu begeben,
und auch vom regional-wirkenden Naturgeist Pan leiten zu lassen.
Wann haben Sie sich das letzte Mal einen Tag ganz für sich gegönnt,
hatten Sie genug Stille, Freiraum um Sie (und in Sie), um der inneren Stimme zu lauschen, um die Inspiration der Naturwunder auf Sie wirken zu lassen?
Das ist meiner Meinung nach von unschätzbarem Wert - das ist eine Ritualform,
die jeder ganz ohne besondere Kenntnisse durchführen kann.

Und zum Dritten feierte ich samstags mit meiner Lebenspartnerin :
gute Gespräche, gutes Essen, gute Zeit.
Jedes Jahreskreisfest ist eine Gelegenheit mal aus dem Alltag zu treten,
sich zu sammeln, sich mit den aktuellen Themen des Jahreskreises auseinandersetzen
und zu erholen.

 
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03.04.2016****************Thema: Wanderungen und Inspiration
Thema: Orte der Kraft
steinreich
Zwischen März und April besuche ich gerne Findlinge, Erdwerke und Burgruinen.
Solange die Wälder blätterlos dastehen, hat man freie Sicht auf spannende Schätze.
So streifte ich vor Kurzem zwischen Burgdorf und Herzogenbuchsee über den Steineberg, wo der Rhonegletscher mehr als 20 grosse erratische Blöcke deponiert hat.
Meine Wanderung begann in Steinhof mit einer guten Überraschung : die Grossi Flue. Es ist der grösste Findling im Mittelland, der drittgrösste in der Schweiz. Der 1'200 Kubikmeter grosse und 3500 Tonnen schwere Gneissblock ist 180 km weit vom Val de Bagnes her mit dem Rhônegletscher ins Solothurnerland geritten. Dem mächtigen Bergstück wurde von Menschenhand ein Menhir beigestellt, in modernen Zeiten verschiedene Bänke, Tisch und Feuerstelle.


Die ausgeprägte Ruhe, die er ausstrahlt ist eine wahre Wohltat.
Was mich auch sehr freute ist, dass die Erklärungstafel bei der Grossi Flue dem Stein ein "Gesicht" bezeugt : sie werden dieses bei einem Besuch wohl auch entdecken.
Der Menhir befindet sich hier hinten dem Findling.

Weiter im Feld befindet sich die Chilchliflue - ein erratischer Block, der für Fruchtbarkeitsriten genutzt wurde. Sehr vielen Findlingen schrieb man die Fähigkeit zu, den Frauen den Kinderwunsch erleichtern zu können. Dazu musste sie mit entblösstem Hintern über den Stein rutschen - manche Sagen berichten sogar von unsichtbaren Händen, die ihnen Kindern entgegen reichten. Man sieht über den ehrwürdigen Stein tatsächlich eine glatte, glänzende Spur von diesem Brauch. Die Chilchliflue gab sich übrigens einverstanden damit, dass ich über sie schreibe aber ohne Fotos zu veröffentlichen. Diese eindrückliche Zeugnisse bleiben also privat.
    
Von den gut 20 Errsteinen, die ich weiter südlich auf dem Steineberg besucht habe, möchte ich Ihnen der eine vorstellen. Als ich von oben herkommend ihn erblickte, begrüsste ich ihn. Freundlich hiess er mich willkommen und bat mich keine Foto von oben zu machen : ich werde ihn unten angekommen gut verstehen.


Wie ein räuberischer Zackenbarsch
schaut dieser Findling aus seinem Versteck im Wald heraus
 
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18.02.2016****************Thema: Orte der Kraft
"Einmal New-York retour bitte"
Haben Sie mich auf dem Blog vermisst? Ja kein Wunder : sehen Sie sich das "wegweisende Bild" da unten an, dann verstehen Sie wohl, dass ich im Wald ein bisschen Zeit brauchte, um wieder zurück zu sein.
 

Wegweisendes im Winterwald

Nun im Ernst - heute 18. Februar ist der letzte Tag vom Mond der Rast und Reinigung, die Zeit vom Wassermann, die sich besonders gut eignet, um Projekte und Jahresziele konkret zu definieren. Also habe ich mich in den letzten vier Wochen intensiv mit neuen Ausstellungsmöglichkeiten und Kunstprojekte befasst.
Zwischendurch ist eine kleine Klausur, ein Abstecher in die Winterstille
ganz hilfsreich, um Überblick und Klarheit zu bekommen. So habe ich an diesem Freitag den frischen Schnee in meiner alten greyerzer Heimat genossen. Oberhalb von Bulle befindet sich La Chia : ein kleiner Skilift, eine Loipe, eine Buvette und vier Schneeschuhtrails.
Meine Umrundung von La Chia - ein voralpiner Hügel am Fusse vom Moléson -
begann ich mit dem Trail zum ehemaligen Kloster La Part-Dieu.
In der Gegend über das Kloster befinden sich jene wunderbare Lärchen,
die mich schon zu mehreren Bildern inspiriert haben.
In allen Jahreszeiten führt die Gegend um La Part-Dieu, bzw. La Chia
den Besucher in einem spürbar-mystischer Kraftfeld hinein, nachfolgend
ein paar Impressionen aus meinem Wandeln durch den Winter-Zauber.


Lärchengold so fein und luftig wie Spitzen
oder weiss in weiss auf dem Gipfel von La Chia



...und auf die andere Hügelseite befindet sich in einer naturbelassenen Mulde
vor dem Felsturm vom Moléson die Kapelle von Les Clés

 
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22.01.2016****************Thema: Orte der Kraft 
Thema: Wanderungen und Inspiration
Im Wintermärchen
Mindenstens einmal im Winter muss ich es erleben - die Wanderung vom Schwarzsee gegen das Greyerz, über die zauberhaften Kreten westwärts bis zur Magnina, dann weiter zum Patta hinüber. Unter dem Ausblickspunkt breitet sich sagenumwobene Spielmannda aus. Es gibt manch eine schöne Ecke in der Schweiz aber
auf diesem Trail ist die Ausstrahlung im Winter wirklich ausgeprägt intensiv.
Diesen Freitag war es bei prächtigstem Wetter soweit. Unterwegs schloss sich ein sympathischer Appenzeller Tourenfahrer meiner Fährte an - er bestätigte mit seinen begeisterten Rufen "Diese Landschaft ist Genuss pur", "Das Leben ist einfach schön"  meine Einschätzung.

die Krete zur Magnina - ein wahres Märchen

Mit Vergnügen durfte ich auch feststellen, dass heuer bis jetzt sich alle Tourengänger und Schneeschuh-Wanderer an die vorgeschlagenen Spuren gehalten haben. Kein wildes Kreuz-und-Quer zu Lasten der Fauna und dabei waren recht viele begeisterte Wintersportler unterwegs. Und trotzdem herrschte meistens eine unglaublich intensive Stille über die Landschaft.


Blick ins Greyerz - ganz rechts der Moléson, Wahrzeichen vom Freiburgerland
 
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13.11.2015****************Thema: Orte der Kraft 
Thema: Wanderungen und Inspiration
die tanzenden Lärchen von Balavaux
 Das aussergewöhnlich sonnige und milde Wetter Mitte November bewog mich zu einer Wanderung zur Alp Balavaux, wo Europas grösste Lärchen leben.
Diese Baumessenz verfärbt sich ohnehin immer erst spät
und daher erhoffte ich mir interessante, goldfarbene Foto-Sujets.
Meine Erwartungen wurden aber weit übertroffen :
nicht nur wunderschön, sondern auch  vielfach tanzend zeigten sie sich mir.

 Majestätisch erhebt sich der altehrwürdige Baum
und tanzt vor der Kamera.
Wie immer stelle ich nicht einfach beliebige Fotos ins Internet,
sondern habe jeder einzelne Baumgeist um seine Erlaubnis dazu befragt.
Das führt manchmal dazu, dass ich die besten Aufnahme nicht zeigen kann,
aber das gehört zum Respekt,
der man diesen Lebewesen selbstverständlich zeigen sollte.
Selbst mit der (...) Sesselbahn im Hintergrund,
darf ich Ihnen also dieser schwungvolle Riese vorstellen.


Mit breit ausladenden Ästen lädt dieser alter Baum dazu ein,
das Leben zu betanzen und zu feiern.

mehr zu den Lärchen von Balavaux und Orte der Kraft im Wallis
Kraftort-Fotos
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27.09.2015****************Thema: Orte der Kraft
Magie eines Drachenbergs : die Pfyffe
Die Pfyffe, die sich gleich "hinter meinem Zuhause" erhebt, ist ein Drachenberg, das heisst sie ist ein Ost-West-gerichteter, langgezogener Berg. In den Mythologien traditioneller Völker verkörpert dieser Bergtyp den gesamten Lebenszyklus. An der östlichen Schmalseite findet das Leben ihr Beginn. Und durch die Ausrichtung auf die Windrose besitzen Drachenberge breite Süd- und Nordflanken - Yin- und Yang-Welten. Diese zwei langgezogenen Bergseiten weisen sehr unterschiedliche Ökosysteme auf : sonnig und trocken im Süden, schattig und feucht im Norden. Die Nordflanke der Pfyffe ist wie so viele schweizerische Drachenberge von farn- und moosreiche Wäldern dominiert. Die Kräfte eines solchen Ortes der Kraft werden durch den herbstlichen Nebel hervorgehoben, ja richtiggehend aktiviert.
Darum kann ich nur empfehlen, die Hochnebellagen und regnerischen Tagen des Herbstes auszunutzen, um die Wälder der Pfyffe oder diejenigen zwischen Kriens und dem Pilatus zu bewandern (Drachenwälder des Pilatus).


auf dem Weg zum Horbüelpass an der Pfyffe-Flanke
 

Waldmagie im Nebel

Mit sehr viel Feingefühl hat Bettina Oberli ("Die Herbstzeitlosen") für das schweizer Fernsehen die Pfyffe und ihre Leute gefilmt. Sehen Sie den Kurzfilm dazu im Rahmen von "Mysteriöse Schweiz"
Video Pfyffe deutsch.
 
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09.08.2015****************Thema: Orte der Kraft
09.08.2015
Kraftort von Menschenhand

In meinen Ferien nahm ich die Seilbahn von Gsteig zum Sanetschsee und wanderte einmal mehr der jungen Saane entlang, über den Sanetschpass zur Tour St. Martin.
Für mich hat diese Wanderung auch den Charakter einer Pilgerreise zu den eigenen Wurzeln, denn ich bin im Greyerz zwischen La Trême und die Saane aufgewachsen.
Wo befinden sich Deine Wurzeln, Deine Quellen lieber Leser? Hast Du Dich überhaupt diese Frage auch schon mal gestellt?

Nun am Anfang vom Stausee stiess ich diesmal auf ein Steinmännchen - ein Ort der Kraft von Menschenhand geschaffen. Das fällt auf, wenn man den ganzen Bereich mit dem Steinmännchen verdeckt und die erhabene Bergwelt mal so betrachtet, dann wieder das Bild mit Steinmännchen auf sich wirken lässt.

Der Unterschied ist frappant.
Es geht vom Steinmännchen eine Kraft und eine Ruhe aus,
die in die umliegenden Kräfte über das ganze Bild aussstrahlt.
Und das liegt einerseits an der meditative Konzentration, welche während dem Bau herrschte, andererseits auch an der körperlichen Einsatz, der dafür notwendig war und schliesslich am Standort. Die "Antenne" vom Steinmännchen bündelt die Kräfte der Erhebung am See, leitet diese gegen den Himmel und empfängt zugleich die Strahlen des Kosmos. Die regelmässige und schlanke Form vom Steinmännchen ist auch wichtig, um dieses wirklich als Antenne und Austauschinstrument zwischen Himmel und Erde wirken zu lassen. So können Menschen mit kleinen Akzenten die Umweltkräfte verstärken, anderen Besuchern eine Freude bereiten, der Umwelt Gutes tun, ja zur Heilung des Planeten und seinen Bewohner einen nennenswerten Beitrag leisten.
Nota bene : längst nicht jedes Steinmännchen ist ein Ort der Kraft.
Dazu braucht es vom Menschen die Absicht nicht etwa ein Nutzobjekt zu erstellen, sondern mit Liebe etwas Schönes zu Ehre eines Ortes zu errichten.


Am Fuss vom Mont Brun - hier rechts im Bild - erblickt die Saane das Licht der Welt.
Die Kelten gaben dem Fluss der Name "Segenona", was soviel heisst wie
grosse, starke Göttin der Wasser. (mehr zum Kraftort Sanetsch - Tsanfleuron)
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09.07.2015****************Thema: Orte der Kraft
Der Lochberg
Zwischen Furkapass und Realp erstreckt sich eine sanft gewellte hochalpine Terrasse,
ein wunderbarer Ort der Kraft - Objekt einer meiner Wandervorschläge in
Magische Zentralschweiz (auf dieser Webseite erhältlich).

Die Albert-Heim-Hütte ist kaum ausfindbar in dieser imposanten Landschaft (versuchen Sie mal sie auf ihrem Felssitz zu erkennen
J).
Um die 2'500 Meter gelegen ist diese alpine Perle leicht zugänglich und die Entdeckung erfordert auch keine grosse sportliche Voraussetzungen.


In der ersten Juli-Hälfte begegnet man ganze Teppiche von Soldanellen und viele  lichtvollen Schwefel-Anemonen.
 

Die Wasserfälle vom Lochberg-Bach bilden den Höhepunkt der Wanderung um die Albert-Heim-Hütte. Auf den vom Gletscher geschliffenen Rundhöcker verbindet sich der Wanderer unmittelbar mit dem kristallinen und ursprünglichen Sockel der Alpen : eine berührende Erfahrung, die sehr viel Urenergie vermittelt. (
mehr)
Für mich ist diese Wanderung eine Rückkehr zu den eigenen Wurzeln : als mich der AT-Verlag anfragte, um ein Buch über Kraftorte aus der Zentralschweiz zu schreiben, verstand ich es als die Chance die eigenen Wurzeln zu entdecken. In der Tat befindet sich mein Heimatort Jonen im Aargau an der Reuss etwa dort, wo man sagt, da endet die Zentralschweiz. Der Weg zu den Alpen hinauf war also auch den Weg zu den eigenen Ursprünge.
Nach den intensiven zwei Jahre ganz der Puzzle-Ausstellung gewidmet, hatte ich dringend Bedarf mich wieder mit den eigenen Quellen zu verbinden!
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05.06.2015****************Themen: Wanderungen und Inspiration
Orte der Kraft
Spiritualität
Brecca
Nachdem ich den ganzen Frühling unablässig an der PUZZLE-Ausstellung gearbeitet
habe, war es für mich ein ganz besonderer Genuss wieder einmal eine Bergwanderung zu tätigen. Die Lust führte mich oberhalb vom Schwarzsee (FR) ins Hochtal der Brecca.
Sakrale Bauten mögen beeindruckend sein, solche Glauben-Zeugnisse berühren mich durch ihre Ehrlichkeit und Natürlichkeit ganz tief, darum wandere ich so gerne durch katholische Landstriche wie beispielsweise Freiburg und Luzern.


Im Tempel der Natur bete ich gerne den Rosenkranz.


Der Weg hinauf führt durch ein malerischer Zwergenwald.
Ich habe grosse Ehrfurcht vor dem mineralischen Chaos des alten Felssturzes, auf welchem die "kleinen Leut" wundervolle bemooste "Schlösser"  gebaut haben.

Es gibt unzählige Kraftpunkte in der Brecca. Was dieses Hochtal unter anderem als Ort der Kraft auszeichnet : es ist nicht durch ein Bach mit der Ebene verbunden, sondern durch einen kleinen Felsriegel vom Schwarzsee getrennt. Somit ist die Brecca ein
ge-sonderte Ort - eine Landschaft für sich, die ein Eigenleben führt.
(eine Perle vom Naturpark Gantrisch)
 
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aktualisiert 09.10.2017
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