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la vie d'artisteWanderungen und InspirationOrte der KraftSpiritualitätJahreszeiten und Rituale
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11.01.2019****************Thema: Spiritualität
Mondfinsternis : verfahrene Situation mit Ausgang...
Laufs letzten November hat Swissmedic neue Richtlinien erlassen,
welche die Information des Publikums über Indikationen von naturmedizinischen
Substanzen verhindern sollen (Homöopathie, Schüsslersalze, usw.).
Mitte Dezember berichteten Zeitungen über den Entscheid der Uni Wien,
das Wahlfach Homöopathie (Wahl!) zu verbieten. Dabei wurde diese
Disziplin gar als Scharlatanerie bezeichnet. Da dachte ich :
"Es läuft momentan völlig schräg!" Dann fiel mir ein, dass Europa vor einer
totalen Mondfinsternis im Januar 2019 steht. Solche astronomische Ereignisse
können je nach Konstellation bedeutende Folgen haben.
Der Einfluss einer Finsternis beginnt manchmal schon drei Monate im voraus.
Also habe ich mich daran gemacht die Mondfinsternis vom 21. Januar 2019
zu studieren.


Die Achse der Finsternis wird
von der Mondknoten-Achse (Lebensaufgabe) überlagert,
was ihre Bedeutend erheblich steigert.
Ausserdem befinden sich Pluto (Macht und Geld), sowie Merkur (Kommunikation)
ebenfalls in Opposition mit dem Mond.
Diese Oppositionen sind noch verstärkt durch allseitigen Quadrat-Aspekten
auf die MC-Achse. Man sieht es an den roten Aspekten (Quadrate und Oppositionen)
die momentane Situation ist vollkommen verfahren, verhärtet und dies
zu Gunsten der Kreisen, die Macht und Medien kontrollieren.
Es ist deshalb nicht erstaunlich, dass Naturmedizin aktuell unter Druck kommt.

Aber die Mondfinsternis 2019 beinhaltet auch der Keim der "Heilung".
Wenn man lediglich die vom Mond aspektierten Planeten betrachtet,
fällt ein Trigon auf Chiron und ein Quadrat auf Uranus auf.
Ein unerwarteter Ausgang (Uranus) in Richtung einer Heilung (Chiron) unserer Welt
steht schon bereit und ermöglicht ein Ausscheren aus dem "roten Viereck"
der machtbesessenen Interessenkonflikten.

Finsternisse sind nicht nur grandiose Naturspektakel,
sie sind auch Impulsvermittler, die unsere Evolution begünstigen können.
Überlagert man der Finsternis-Mond über das eigene Horoskop
sieht man welche Planeten überhaupt im eigenen Radix von diesem Impuls
betroffen sind. Daraus ergeben sich Themen, die bis zu drei Monate im voraus
und drei Monate nach der Finsternis im eigenen Leben aktuell sind.
Je nach Themen hat eine Finsternis das Potential prägende Veränderung
im eigenen Leben anzustossen.
 
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23.12.2018****************Thema: Jahreszeiten und Rituale
Thema: Spiritualität
Ritual zur Erneuerung
Am 3. Januar dieses Jahrs schüttelte der Sturm Burglind ganz Europa durch,
war in der Schweiz für 120 Millionen Franken Schaden verantwortlich.
Tja, wir sind im Vergleich zu Nachbarländern noch glimpflich davon gekommen.
Im Wald gleich unter meinem Haus wurde eine Fläche von 200 mal 80 Meter flachgelegt.
Die Strasse zu Rüschegg wurde vier Tage lang ganz gesperrt.
Die Aufräumarbeiten dauerten bis in den Frühling.
Damit haben die vielen Naturgeister im Dürrebodeholz ein schönes Zuhause verloren.
Sie sind dort geblieben, aber sie haben gelitten und zeigten sich kaum mehr.


Das Obers-Dürrebodeholz war eine lauschige Etappe
 unterwegs zu den Gambachfällen (hier oben).

Die Winter-Sonnenwende markiert der Beginn eines neuen Zyklusses.
Abgesehen dass die Tage vorerst unmerklich länger werden,
gibt die Sonnenwende einen Erneuerungsimpuls in der Natur ab.
Es ist wie ein Samen, der in die Erde gegeben wird,
ein Samen, der noch eine gewisse Zeit ruhen muss,
um dann keimen zu können.
Man kann der Impuls durch Bewusstwerdung nutzen.
Man kann der Nutzen noch zusätzlich ausbauen, indem man ein Ritual abhält.
Die Erneuerung kann psychologischer, physischer oder spiritueller Natur sein.
Das habe ich diesen 23. Dezember am oberen Rand vom Dürrebodeholz getan,
um die Erneuerungskräfte der Sonnenwende auf die Regeneration des Walds
zu übertragen, bzw. um den vielen dortigen Naturgeistern möglichst schnell wieder
ein ansprechendes Zuhause zu bescheren.
Nach sorgfältiger Auswahl des Ritualorts und Begrüssung der vier Himmelsrichtungen
mit Holunderblüten, habe ich verschiedene Produkte aus der Ernte 2018
um den Ort gestreut. Die angewendeten Pflanzen stellten übrigens 
die vier Elemente dar : Erde - Wasser - Feuer - Luft.
Damit wurden alle Naturkräfte mit der Sonnenwende-Kraft vereint.
 
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30.11.2018****************Thema: Spiritualität
Thema: Wanderungen und Inspiration

Immergrüne und heilige Bäume
Im Dezember, bzw. in der Zeit vom Jahreswechsel spielen die immergrünen Bäume
eine grosse Rolle in den Traditionen. Es sind allesamt auch interessante,
ja magische Wesen.
Die Tanne
zum Beispiel verbindet das alte mit dem neuen Jahr und sichert die
Kontinuität. Ihr grün bringt die im Sommer gespeicherten Wärme und Heilkräfte mit,
um das Weiterleben über die Schwellen von Sonnenwende und Winter zu sichern.
Stechpalmen- und  Efeukränze sind uralten Bräuche und sollen das Böse vertreiben.
 Eibe und Wachholder gehören zu den gebräuchlichsten Kräuter für Ausräucherungen.

Die Stechpalme : Der immergrüne Strauch besiedelt gerne Orte der Kraft und ist
daher ein zuverl
ässiger Anzeiger für Plätze mit erhöhter Energie. Die Stechpalme ist
in Wäldern unter 1'000 Meter anzutreffen, wird allerdings oft übersehen.
Astrologisch wird die Stechplame dem Herrscher des Tierkreiszeichens Steinbock,
dem Saturn zugeordnet. Die ledrig-zähen dunkelgrünen Blätter und
deren dunkle Ausstrahlung sind erste saturnische Anhaltspunkte.


Die Stechpalme ist seit Urzeiten im Volksbrauch eng mit Weihnachten und Neujahr
 verbunden : die immergrünen Blätter stehen für Unsterblichkeit, die roten Beeren für
 Glück, Hoffnung und Liebe. Weihnachten und Neujahr finden ausserdem in der Zeit
des Steinbocks (22.Dezember bis 20.Januar) statt.
Bei den Kelten galt die Pflanze als
 Druidenpflanze und Symbol für ewiges Leben. Zauberstäbe wurden aus den Ästen des
 immergrünen Baums geschnitzt.
Grössere Stechpalmenvorkommen sind beispielsweise
 oberhalb der Beatenbucht oder entlang der Sense-Schlucht im schwarzenburger
 Dorfwald. Ein echter Stechpalmenwald mit durchaus gut fünf Meter grossen Exemplare
wie auf dem Monte San Giorgio, ist eine Seltenheit.

Die Eibe : Die Eibe ist, wie die Tanne, ein Nadelgewächs. Vor 10'000 Jahren, als die
 Eiszeit zu Ende ging, besiedelte die Eibe weite Gebiete in Europa. Der geheimnisvoller
 Baum mit den weichen, blaugr
ünen Nadeln und den zierlichen, roten Beeren gehört
 entwicklungsgeschichtlich zu den
ältesten Baumarten und wurde damals als
Weltenbaum verehrt. Die Eibe strahlt Frieden, Ruhe und Ausgeglichenheit aus und ist
 h
äufig auf Friedhöfen zu sehen. Sie schützt allgemein vor zerstörischen Kräften.
 Die Wissenschaft hat in den letzten Jahren die krebshemmenden Heilkr
äfte der Eibe
endlich anerkannt und ihr Wirkungsmechanismus ausf
ührlich beschrieben. Grössere
 Eibenvorkommen sind nicht sehr h
äufig und Haine entsprechend selten. Der Belpberg
und ganz besonders der Monte San Giorgio besitzen eindrucksvollen Eibenabschnitte.

Die Tanne : Sie wird der archäischen Göttin zugeordnet und dem Saturn. Sie ist
 entwicklungsgeschichtlich effektiv ein archa
ïscher Baum. In der Höhe beherbergen
 Tannen h
äufig Feen oder andere Geister; diese beeinflussen das Wachstum der Bäume
 zum Beispiel zur Bildung von "Elefantenrüsseln" (siehe frühere Beitrag vom 15.11.18).
Im Luzerner Hinterland hat sich die Tradition Heiliger Bäume noch lange gehalten. Auf
der Anhöhe zwischen Luthern und Luegental gibt es einen Ort namens Helgetanne.

"Hier, so berichtet Josef Zihlman, soll einmal eine heilige Tanne gestanden haben [].
Auf der zum Helgenstöckli entgegengesetzten Seite wurde ein Rastplatz mit Feuerstelle
eingerichtet. Je nachdem ob man sich von der Wegkreuzung zum Bildstöcklein Richtung
Hergiswil oder zur Feuerstelle Richtung Luthernbad wendet, erfährt man eine bedrohliche oder eine heitere Stimmung. Diese Polarität ist weit verbreitet bei
Wallfahrtsorten []. Das Willisauer Hinterland zählte einst sehr viele heilige Bäume.
Anfang des 19.Jahrhunderts ärgerte sich der Pfarrer von Willisau über den »dummen
und abergläubischen Wahn« der Leute, die zu den Honiglinden oder zur Helgentanne
im Birchbühl, »eine heidnische Grotze«, wallfahrten und dort Votivgaben an die Tanne
und das daneben stehende Kreuz hängten." aus
Magische Zentralschweiz
 

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15.11.2018****************Thema: Spiritualität
Die Wächter des Drachens
Ich hatte Lust auf einer Wanderung in der Umgebung,
aber von allen Voralpen-Gipfeln in der Nähe war alle andere als angetan.
Nach reifer Überlegung stellte ich fest, dass der Schnee von Ende Oktober oberhalb
von 1500 Meter so lange liegen geblieben war, dass ich instinktiv dort oben
nur noch eine tote Landschaft erwartete.
Die Alternative erschien mir sofort klar : Guggershörnli und Schwendelberg, die
deutlich weiter unten liegen. Ausserdem habe ich andere Jahre im Herbst die
ausgeprägt energiereiche Krete beider Berge schätzen gelernt. 
Mit grosser Freude verweilte ich bei der Wächter-Tanne vom Guggershörnli.


Der Wächter erhebt mehrere Elefantenrüssel-ähnliche Äste, ja der eine 
ein wahrer Nebenstamm. Sie ist ausserdem nicht die einzige Fichte dort, die
solche Wachstumsbesonderheiten zeigt.
Wächter-Bäume stehen immer entlang von Wegen, dort wo man von einem
Kraftort zu einen anderen wechselt. Wer sich gewohnt ist mit Bäumen zu
kommunizieren, wird Wächter als spannende Ansprechspartner schätzen.

Danach lief ich zum Schwendelberg hinauf und entdeckte staunend ein weiterer
Wächter-Baum, eine Fichte deren Eigenheiten ich jahrelang übersehen hatte
und welche Eigenheiten! Sie besitzt nicht weniger als 21 Nebenstämme.
Ich überlasse es Ihnen sie zu entdecken :
ich habe ihr versprochen, sie nicht im Internet zu enthüllen.
Vom Standort des West-Wächters aus hat man ein wunderbarer Ausblick aufs
Guggershörnli (siehe unten).
Ich dachte gerade nach über die Präsenz dieser drei Wächter-Bäume (Guggershörnli,
Schwendelberg-West und -Ost) und über die intensive Energie, die man beim Gang
über diese Kreten verspürt, als es
mir endlich tagte : diese Kreten sind ganz
genau auf einer Ost-West-Achse ausgerichtet.
Solche Berge gelten in den alten
Mythologien als Drachenberge. Sie sind besonders krafterfüllt und werden von vielen
 Naturvölkern als Gleichnis des Lebens betrachtet. Die breite Nordseite, grösstenteils
 bewaldet, düster, feucht, bemoost, kühl ist die Verkörperung des Yin-Prinzips.
Die ebenso breite Südseite ist weitgehend von heiteren Weiden : hell, warm, trocken
 ist sie die Verkörperung des Yang-Prinzips.



Über die Kreten zu wandern, bedeutet zwischen Yin und Yang zu wandeln,
auf dem Weg vom Herbst zu einem neuen Frühling.
Mit Pfyffe und Gibelegg gibt es im Naturpark Gantrisch weitere
Drachenberge, ja wahre Kleinoden - siehe
Orte der Inspiration.

So begrüsste im Osten vom Schwendelberg eine alte Bekannte :
die dritte Wächter-Fichte.

 

Mit mehreren Nebenstämmen streckt die Wächterfichte vom Schwendelberg ihre Fühler aus, gleichsam Antennen in kosmische Dimensionen
(mehr verwachsene Bäume unter
Kraftort-Fotos)

Grunddaten und Anreise
Länge 3 km - Steigung 250 m - Wanderzeit 1½ Stunden
Von Bern mit dem Zug nach Schwarzenburg, dann auf dem Bus bis Guggisberg-Dorf.

Guggisberg (1'115 m) - Guggershörnli (1'283 m) - Punkt 1'215 - Schwendelberg (1'296 m) - Riffenmatt (1'083 m)

Beschrieb
Von der Dorfmitte wandern wir den Wegweisern nach zum Guggershörnli.
Nach dem Gipfel-Erlebnis laufen wir unterhalb der Treppe dem Nagelfluhfelsen entlang.
 Knapp hundert Meter später, am Waldrand, sehen wir auf rechter Hand die Wächter-Fichte vom Guggershörnli. Im Sattel weiter unten gehen wir geradeaus zum
 Schwendelberg hinauf. Nach dem Gattertor sehen wir auf linker Hand die westliche Wächter-Fichte vom Schwendelberg. Auf die andere Seite des langgezogenen und ebenen Gipfels haben wir die östliche Wächter-Fichte und stossen etwas weiter unten auf dem dem kleinen Pfad, der uns durch den Wald hinabführt. Am Bergfuss angelangt, wandern wir rechts gegen Riffenmatt, wo wir der Bus nach Schwarzenburg nehmen können.  
 

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28.07.2018****************Thema: Spiritualität
Impulsvermittler

ganz schön rot war der verfinsterte Mond
 
ausserordentlich war auch der nahe
beim Mond leuchtende Mars
(unten rechts zu sehen)
als der Erdschatten vom Mond wegwich,
erhielt letztere auch wieder
seine angestammte Farbe
 
mit der ersten Lichtsichel
fiel erst richtig auf, wie stark die
Verdunkelung durch die Finsternis war
 
in der feuchten Luft erwirkte die zunehmende Helligkeit die Bildung
eines Hofs
 

 im Gantrisch-Park gibt es jene Sternwarten, weil es hier nur wenig Lichtverschmutzung gibt - im Winter ist der Himmel-Anblick wirklich atemberaubend!

Finsternisse sind nicht nur grossartige Natur-Spektakel,
sondern auch bedeutende Impuls-Vermittler :
wenn man das Horoskop-Bild der Finsternis über das eigene Bild setzt,
sieht man oft Beziehungen zwischen dem verfinsterte Mond und einzelnen,
persönlichen Planetenstellungen. Dort erkennt man Themen, die etwa drei Monate vor
und drei Monate nach der Finsternis das persönliche Erleben prägen.
 
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26.02.2018****************Thema: Spiritualität
eine Welt voller seelenloser Wesen
Es fing damit an, dass es mich im Pausenraum störte, dass alle nur noch in den verschiedenen Gratiszeitungen herumblätterten. Gespräche gab es fortan wesentlich weniger. Aber in letzter Zeit wurde es noch viel schlimmer : morgens war die überwiegende Mehrheit am Zeitung lesen, nachmittags viel schlimmer über 90% war einfach mit dem "Wischen" am Smartphone beschäftigt.
Für mich ist der Pausenraum jetzt menschenleer.

Im Tai Chi habe ich ja gelernt, dass es sehr wichtig ist, im Hier und Jetzt zu sein.
Die Seele ist dort, wo die Aufmerksamkeit ist.
Folglich ist der Leser einer Printausgabe im Raum wohl nicht voll präsent, aber da
seine Aufmerksamkeit auf einen physischen Objekt ausgerichtet ist, bleibt seine Seele în diesem Raum. Wer nun auf dem Handy dieselbe Nachricht liest, der fokussiert auf einem virtuellen Objekt, auf einem "entmaterialisierten Text". Damit ist die Seele vom Smartphone-Leser bei einem Server, vielleicht sogar in der Cloud. Die Seele von diesem Menschen befindet sich definitiv nicht mehr in diesem Raum - nur der physische Körper des Menschen befindet sich in diesem Raum. Genau darum empfinde ich der Pausenraum am Nachmittag seltsam leer.
Darum empfinde ich der ÖV-Raum als entseelt : die Hälfte der Wesen, die sich dort bewegen, sind momentan SEELENLOS - eine erschreckende Tatsache.
Mein Fazit: ab jetzt mache ich draussen Pause bei den Rauchern -
das sind vollwertige Menschen, die sogar miteinander reden!
 
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03.11.2017****************Thema: Spiritualität
Thema: Wanderungen und Inspiration
Verwischene Grenzen
Haben Sie bemerkt, seit
letztem Wochenende hat sich die Lichtqualität geändert.
Das goldene Strahlen vom Oktober ist von einem gedämpften Leuchten abgelöst worden. Seit Mittwoch herrscht mit dem Beginn von November eine besonders "geistreiche" Zeit. Von nun an und bis zum erster länger anhaltenden Schneedecke sind die Grenzen zum spirituellen Hintergrund des Lebens durchlässig.

Der Puls der Natur hat sich spürbar verlangsamt.
Es ist jetzt eine ideale Zeit für Einkehr und Rückblick.
Wandeln wir über Acker und an Waldränder, um unsere Wurzeln zu finden,
um in der Nähe der Naturgeister Inspiration zu erhalten.
Ja das sanfte Novemberlicht belebt jetzt im Acker viele gutmütige Geister.
 
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09.10.2017****************Thema: Spiritualität
Thema: Orte der Kraft
Airbag und Wurzeln auf Abwegen
Letzthin musste ich der Airbag passagierseitig ersetzen : der Rückruf vom Hersteller
bat mich der Wagen bei der Vertretung vorbei zu bringen. Der Teilaustausch dauerte
nur dreiviertel-Stunde, so beschloss ich den nahen Wald aufzusuchen... und machte
sehr erstaunliche Entdeckungen.

 

Eine Fichtewurzel wandert vor der Buche, und hinten ist es gerade umgekehrt.


Eine andere Fichtewurzel "schnuppert" die längste Zeit über dem Boden.


Sie sind unzählig diese wanderlustigen Wurzeln - kleine oder grosse, manchmal
sogar verzweigt. Sie zeigen sich bei fast jedem zweiten Baum in einem bestimmten
 Waldbereich und plötzlich sieht man keine einzige mehr über dem Boden.
Ich kannte schon zwei derartige Wälder :
ich muss wohl der Frage mal intensiver nachgehen.
Den drei Wäldern gemeinsam : sie sind alle drei Orte der Kraft.
Ich vermute im Phänomen ein Ausdruck von Kraftlinien.
 
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27.04.2017****************Thema: Spiritualität
das langsame Schmieden einer Überzeugung
Während den sechs Drehtagen hatte ich mit Patrick Schellenberg sehr viele tiefgründige Gespräche. Im Film "Besuch in der Geisterwelt" hat natürlich nur ein Bruchteil Platz gefunden - eigentlich eine Gelegenheit hier ab und zu verschwiegene Themen aufzugreifen.

feenhafte Soldanellen auf der Ochsenalp

Meine heutige Überzeugung, die Selbstverständlichkeit mit der ich mit Naturgeistern umgehe, habe ich über mehrere Jahrzehnte langsam aufgebaut. Als ich der Schamanenweg annahm, sagte ich mir :
Egal was ich lese, egal was mir vorgezeigt wird,
ich werde alles prüfen und alles akribisch hinterfragen.
Wenn eine Sache scheinbar aufgeht oder gar offensichtlich stimmt,
wird es noch lange kein Grund dafür sein, alles Andere anzunehmen.
Und das habe ich eben über Jahrzehnte gemacht.
So viele unglaubliche Begegnungen, unzählige erschütternde Erfahrungen habe ich als Hinweis und Bestätitgung auf dem Weg erhalten! und es sind eben all diese Momente, die meiner Überzeugung ermöglicht haben zu wachsen und sich zu behaupten.
Hier eine kleine Geschichte, die meine kritische Art illustriert
und die dafür spricht, dass es Naturgeister oder sowas wie eine Bewusstseinform in der Natur gibt. Eine Geschichte, die ich Patrick Schellenberg erzählt hatte, als er einmal mehr nach der Existenz von Feen und Elfen fragte.
Gutmütiger Faun der Ochsenalp
 
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10.04.2017****************Thema: Spiritualität
Thema: Jahreszeiten und Rituale
mit dem ausdrücklichen Einverständnis aller Naturgeister
Für jedes Jahreskreisfest habe ich einen dem jeweiligen Zeitthema passenden Ort der Kraft. Meist besuche ich Jahr für Jahr derselbe Ort. Vielfach unternehme ich dann eine längere Wanderung, die mich an jene verschiedene Höhepunkte der Landschaft führt.
 
Die Anfrage von Patrick Schellenberg für diese Sendung überprüfte ich zuerst
in meiner vertrauten spirituellen Welt und bekam dafür regen Zuspruch,
unter anderem von meinem Hauptkrafttier, der Fuchs.

Für jeden Dreh der Reporter-Sendung befragte ich vorgängig jeder einzelne Kraftort
und alle beteiligten Naturgeister um das ausdrückliche Einverständnis sie zu filmen,
um Erlaubnis darüber zu sprechen und um allfällige Einschränkungen.
Gewisse Orte waren ganz und gar nicht einverstanden, andere Wanderziele waren
der Idee nur teilweise offen, so suchte ich jeweils nach passenden Alternativen.
Damit fing wieder die systematische Nachfrage von vorne an -
egal wieviel Arbeit, alles andere wäre fehl am Platz gewesen.
Und im Laufe der Dreharbeiten erhielt ich übrigens sehr häufig
ganz konkrete Bestätigungen der spirituellen Welt,
dass dieses Offenlegen meiner rituellen Aktivitäten auch im Sinne der Natur ist.


Lamnas-Ritualgegend - Blick von La Patta oberhalb vom Schwarzsee (FR)

Patrick Schellenberg hat ein sicheres Gespür für die Schönheit der Natur.
Schon beim ersten Dreh stellte ich mehrmals mit Freude fest, dass dort wo ich Naturgeister in der Sonne tanzen sah, er mich spontan stoppte
und genau dort filmen ging. Wie so viele feinfühlige Menschen nimmt er
diese pulsierende spirituelle Welt als besondere Schönheit wahr und schätzt sie.
Was mich von diesen vielen guten Menschen unterscheidet, ist,
 dass ich mein Gespür über Jahrzehnte verfeinert habe, um die feinstoffliche Realität zuverlässig zu erkennen. Dabei habe ich keine Mühe und keine Hinterfragung gescheut : ich bin naturwissenschaftlich ausgebildet und weiss daher nur zu gut, dass die Antwort auch von der Fragestellung abhängig ist. Ist weiss nur zu gut, wie leicht man sich selbst täuschen kann und wie man sich genau davor absichert.

Sonntag 16. April 2017 um 21:40
Neben der Ausstrahlung vom Sonntag gibt es folgende Wiederholungen :
  • Donnerstag, 20. April 2017, 8:30 Uhr, SRF info
    • Donnerstag, 20. April 2017, 9:30 Uhr, SRF info
    • Montag, 24. April 2017, 4:05 Uhr, SRF 1
    • Montag, 24. April 2017, 14:35 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 27. April 2017, 8:30 Uhr, SRF info
    • Donnerstag, 27. April 2017, 9:30 Uhr, SRF info
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    05.04.2017****************Thema: Spiritualität
    Thema: Jahreszeiten und Rituale

    Thema: la vie d'artiste
    Im Einklang mit den Jahreszeiten und dem keltischem Kalender

    Ein Jahr lang hat ein Reporter des Deutschschweizer Fernsehen meine Wanderungen
    um die Jahrkreisfeste vom keltischen Kalender geteilt.

    Die 30-minütige Sendung wird Bestandteil des Festtagsprogramm zu Ostern sein :
    SRF 1 in der Sendung "Reporter"
    Sonntag 16. April 2017 um 21:40.
     
    Während dem Dreh im Hilferental (an der Kantonsgrenze Bern und Luzern)

    Es ist eines der Projekte, sorgfältig mit den Naturgeistern abgestimmt,
    worin ich mit Freude meine privilegierte Beziehung zu Landschaften,
    dem Jahreskreis und die Malerei vorstellen darf :
    eine einmalige Gelegenheit ausgesuchte Orte der Kraft, natürliche Rituale und
    spontane Momente der Übereinstimmung mit den spirituellen Dimensionen der Natur
     zu entdecken!


    die Gambachfälle - ein meiner Lieblingsorte

     einige Details zu den Dreharbeiten im Blog
    Orte der Kraft vom 26.06.16
     
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    29.01.2017****************Thema: Jahreszeiten und Rituale
    Thema: Spiritualität
    im Januar, im Januar...
    Die Jahreszeit des Lebenswassers

    Winterkraft bedeutet Innehalten.
    Im Lebenszyklus schliesst der Winter sowohl das Sterben, als auch die Reise ins Totenreich und die Vorbereitung zur Wiedergeburt ein. Der Winter ist die Brücke zwischen Leben und Neuinkarnation, zwischen altem und neuem Jahr.
    Er beginnt am 22. Dezember mit der Winter-Sonnenwende und erstreckt sich nach chinesischem Kalender bis und mit 3. März. Die "winterliche Tageszeit" läuft von Mitternacht an bis 04:47. Auf der Mondphase bezogen, entspricht er dem Neumond.  

    Die winterliche Energie hat einen fliessenden und zugleich starren Charakter, wie auch ihr Element das Wasser. Dieses offenbart sich fliessend als Regen und Flusswasser, etwas gefestigter als Schnee und starr als Eis. Aus dem Verhalten von Flüssigkeiten können Rückschlüsse über die Eigenschaften und Besonderheiten der Winter-Energie gezogen werden.
    Wasser ist meines Erachtens ein ganz besonders geheimnisvolles Element : es zeigt eine gewaltige Vielfalt an Erscheinungsformen, von dem kleinen Bergbächlein, über die heissen Geysiere in Island, die gewaltige Eiskappe in der Antarktis oder der lichte Dunst eines Herbstmorgens... Wasser ist das einzige Element, dass sich mit jedem der anderen Elementen vereinen kann und deshalb eindeutig die Stellung einer Lebensbrücke übernimmt. Wasser, als Verkörperung der Winterkraft, ist aber ebenso die heilige Verbindung zwischen Leben und Wiedergeburt. In vielen Mythologien ist auch das Bild des Toten vorhanden, der über einen Fluss ins Totenreich geführt wird.


    Gemäss Weltenbaum ist dieselbe Idee gegeben, dass das irdische Leben aus der dynamischen Begegnung von Feuer und Wasser (Eis) entstanden ist.

    Wasser neigt, wie die Erde gegen unten, folgt dem Geländegefälle und passt sich der Landschaft an. Das sagt schon recht Vieles über die Impulse, die uns der Winter auf der psychologischen Ebene vermitteln will. Es geht hier um "fliessendes" Denken und Verhalten : statt gegen die Hindernisse kämpfen zu wollen, sollen diese akzeptiert werden und die Widrigkeiten umgehen, wie das Wasser um den Felsen fliesst.
    Wasser kann tosen, rauschen und reissen, doch sich selbst überlassen kehrt es letzlich immer zur Ruhe, noch mehr es gleicht seinen Pegel selbständig aus. Das Wasser ist in diesem Sinne, der Erde analog, ein ausgleichendes Element. Dem fliessenden Charakter des Wassers gesellt sich auch eine durchdringende Komponente dazu. Wasser dringt überall ein und löst selbst äusserst feste Stoffe auf, wie Stein und Metalle. Auf diese Weise nimmt Wasser allerhand Sachen auf : Mineralsalze, Spurenelemente, Schwermetalle, Umweltgifte, sowie harmlose Bakterien und Krankheitserreger. Wasser deutet also auf Anpassung, Ruhe, Passivität, Hingabe, Aufnahmefähigkeit, Einfühlung und Vereinnahmung hin.
     
    Schnee, Eis und Wasser : Schönheit der Winter-Sonnenwende

    Eine eindrückliche Verkörperung der Winterkraft haben uns die Germanen mit der Rune TYR hinterlassen. TYR ist die Energie, die zur Wintersonnenwende wiedergeboren wird. Sie verleiht allen Dingen den Impuls zu neuem Wachstum. TYR bedeutet Ziel, er ist Kriegs-, Schwert-, Sieg-, Rechts- und Himmelgott. Der Speer, der verwundet und heilt ist sein Symbol : ein weiterer, schamanischer Bezug in der germanischen Mythologie. Dem Speer wird eine der heiligsten Pflanzen der Germanen zugeordnet : der Holunder. Der Strauch der Freya weist auf die Beziehung der TYR-Energie zur Grossen Göttin.

    TYR weist auf den Polarstern und bildet gleichzeitig das gesamte Himmelsdach (^). So ist diese Energie auch unter Dachschrägen spürbar. Die Meditation dieser Rune verleiht die Kraft zu wandeln und das Verständnis, um Altes hinter sich zu lassen, das Leben wieder von Neuem aufblühen zu lassen.

    TYR -
    die zwölfte Rune der Futhark-Reihe

    TYR ist "Impuls am Anfang einer Entwicklung", durch die Dunkelheit des Winters ist TYR auch Durchgang zu neuem Leben, neuem Bewusstsein. TYR´s Speer ist die "stille Kraft im Korn", also ein Impuls, der sich nicht unmittelbar materiell auswirkt. Die Tage werden wohl länger nach TYR (22.Dezember), doch bemerkt man den Unterschied erst nach einigen Wochen.
    TYR als Rechstgott hat die Eigenschaften der Winterkraft : Härte und Gerechtigkeit, Angst und Respekt, sowie Weisheit und Stille, genauso wie das astrologische Zeichen des Steinbocks, der eben von der Wintersonnenwende an, der erste Wintermonat mit seinem Einfluss prägt. Der Winter ist die stille Zeit par excellence und diese Stille schafft beim Menschen der Freiraum, damit die leise Stimme der Weisheit hörbar wird.
     

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    09.09.2016****************Thema: Spiritualität
    Thema: Orte der Kraft
    Jedem Gebet sein passender Ort der Kraft
    In diesen Ferien hatte ich das Glück jene imponierende Orte der Kraft zu entdecken. Kennen Sie Solothurn? Ich habe die Stadt an der Aare erst jetzt kennengelernt und
    war vom mediterranen Flair an der Aare und von der schmucken Altstadt begeistert.
    Insbesondere hat mich die klassizistische Architektur mit viel Weiss in der Kathedrale St. Ursen sehr beeindruckt. Dabei stellte ich mich die Frage inwieweit die Architektur das Gebet beeinflussen kann, wie unterschiedlich sich der Gläubige vor dem Herrn fühlen muss je nach Gestaltung vom sakralen Raum.
    Ich habe also der Kathedrale eine Wallfahrtskapelle aus dem Freiburgerischen gegenübergestellt und... ja machen Sie sich selber ein Bild.
     

    Die zwei folgenden Kulträume könnten kaum unterschiedlicher sein
    und trotz allen Differenzen sind beide gleichsam spürbar von Kraft erfüllt.
    Majestätischer Aufgang zur Kathedrale :
    sie erhebt sich, passend zur Diplomatenstadt, als brillanter Höhepunkt über Aare und Altstadt.
    Bescheidene Wallfahrtskapelle
    Notre-Dame des Grâces in Montévraz
    - ein Schmuckstück
     


    grosszügig und feierlich - strahlend und erhaben
    ein Hohelied aufs die Himmlische Macht Gottes :
    Chor und Kuppel der Kathedrale St. Ursen. 
     
    Schwungvolle und originelle Raumeinteilungen, die Grösse und Mysterien des Allmächtigen erahnen lassen:
    faszinierender Weg in die Spiritualität.
     
    Ein Ort wo die Mutter Gottes
    sofort als Vertrauensperson,
    ja beinahe berührbar zu sein scheint
    und offen ist für die intimsten Sorgen.
     
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    30.03.2016****************Thema: Spiritualität
    respektvoll im Einklang mit der Natur
    Zwischen Burgdorf und Herzogenbuchsee hat der Rhonegletscher jene grosse erratische Blöcke deponiert. Auf dem Steineberg gibt es einen Themenweg mit Erklärungstafeln, eine bei einem Schalenstein. Dort wird erwähnt, dass in diesem Wald noch weitere zwei Schalensteine vorhanden sind. Dank den Einträgen auf der Landeskarte kann jedermann den Findlingen einfach nachgehen, was ich auch tat. Wenige Meter südlich vom angegebenen  Schalenstein befindet sich ein weiterer Findling, doch trotz aller Nähe zum Wanderweg konnte ich ihn zuerst nicht auffindig machen. Ich dachte mir "Wenn der sich nicht zeigen will, ist dies auch in Ordnung" als ich hinter dichteren Gestrüpp ein steiler Haufen Brombeerstauden sah. Ja darunter war der erratische Block verborgen. Seine westliche und seine südliche Seiten sind weniger steil und trugen aber eindeutige Frevelspuren : jemand hatte dort sämtliche Pflanzen weggerupft, um nach eventuellen Schalen Ausschau zu halten. Der Befund stimmte mich traurig und schnell setzte ich meine Erkundungstour weiter. Ein paar Meter südlicher stiess ich erwartungsgemäss auf den nächsten Findling : eine schöne bemooste Pyramide auf die eine Seite, und auf die nur leicht geneigte Gegenseite ein grauenvolles Bild der Verwüstung. Schönste, dickste Moosteppiche waren auch dort weggerissen worden, die nackte Felsstellen leuchteten rotbraun auf, wie blutend. Nun war ich richtig aufgewühlt und verärgert über den hirnlosen, herzlosen, respektlosen Idiot, der hier gewütet hat. Wer sich derart gewaltvoll den Zugang zu unseren Schätzen erzwingt, hat wohl rein gar nichts von Spiritualität, Ritual und Leben begriffen.
    Ich hielt die Verwüstung zwar fotographisch fest, fragte zugleich, ob ich dies als abschreckendes Beispiel zeigen dürfe. Der Findling antwortete mir aber, dass er sich lieber nicht derart unvorteilhaft zeigen möchte.
    Übrigens frage ich jeden einzelne Ort, Stein oder Baum,
    ob ich ihn fotografieren darf und das Bild ins Netz zeigen darf.
     -
    und ich halte mich immer an die Wünsche der Beteiligten.
    Manchmal heisst es die eine Foto sei in Ordnung, die andere aber definitiv nicht.
    So ist es oft vorgekommen, dass ich die "schönsten" Bilder für mich behalten muss.

        Den vergewaltigten Findlingen schenke ich dieses Herz in der Hoffnung sie mögten bald wieder genesen
    und danke allen Wanderer, welche die Natur respektieren - und zum Glück sind es die allermeisten.

     Moosteppiche sind Schlösser und Wohnstätte des kleinen Volks
    und beherbergen auch eine Menge Kleinlebewesen.
    Filigrane und kunstvolle Mooswerke zieren viele Kraftorte
    und weisen den sensiblen Mensch auf Schätze hin,
    die gar nicht mit den Augen erfasst werden können,
    sondern nur mit einem offenen Herzen.
    *****
    Hier einige meiner Grundsätze im Umgang mit der Natur :
    Als erstes melde ich mich beim Kraftorteingang an
    und sage, was ich heute dort im Sinne habe.
    Ich begrüsse mit einem Salbei-Opfer den Ort, die vier Himmelsrichtungen,
    den Himmel und die Erde, somit bin ich nun zentriert.
    *****
    Wenn ich Heipflanzen ernte, dann soll der nächste Wanderer nichts davon merken
    und dabei soll es für alle genug haben. Steht ein Insekt auf einer Blüte,
    dann lass ich ihn gewähren und pflücke nebenan weiter ohne ihn zu stören.
    *****
    und zum Schluss eine kleine Geschichte aus schamanische Geschichten
    Wer sucht, findet nicht.
    Wer ohne Begierde vertrauen kann, bekommt alles was er braucht.
    Diese Weisheit, die ich schon lange kannte
    wurde mir 2002
    auf einer Erkundungstour im Simmental auf wunderbare Art vor Augen geführt :  Das Toggelichilchli
     

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    25.02.2016****************Thema: Spiritualität
    Eine Lektion der Toleranz,
    eine bemerkenswerte Anekdote aus dem Haus der Religionen.
    Damit ein Hindu-Tempel ein echter Tempel ist, müssen vom Kultraum aus direkte Verbindungen zur Erde und zum Himmel bestehen. Mit diesen Bedingungen waren weniger die anderen Glaubensgemeinschaften sondern vielmehr die Architekten gefordert.
    Es musste also eine Art Kamin durch die Auto-Einstellhalle erstellt werden, auch der Supermarkt deren Kundschaft die Einstellhalle benutzt - musste überzeugt werden.
    Die Decke vom Hindu-Tempel ist teilweise verglast und die unten abgebildete "Skulptur" ragt gut sichtbar über dem Dach heraus.
    Sämtliche im Haus eingemietete Geschäfte und Bewohner haben eingewilligt,
    dass es jährlich einen Tag gibt, wo die Heiligtümer der Hindu aus den Schreinen geholt werden und auf einem Wagen in einer feierlichen Prozession um die Liegenschaft geführt werden. An diesem Tag ist beispielsweise der Supermarkt geschlossen -
    ob religiös oder trivial,
    alle hier üben den Respekt und die Offenheit gegenüber dem Anderen.



    Im Hindu-Tempel selbst ist nota bene, die grosse Türe zum Dialograum (wo sich alle Glaubengemeinschaften treffen) gut sichtbar angeschrieben.
     
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    20.01.2016****************Thema: Spiritualität
    Miteinander eine menschenwürdige Zukunft gestalten
    Ich bin begeistert!
    von meinem Besuch im Haus der Religionen am Europaplatz in Bern.
    Unter dem Motto "Dialog der Kulturen" proben dort acht Weltreligionen den Austausch, die konstruktive Auseinandersetzung mit dem Anderen und das friedliche Miteinander.
    Für mich als ausgeprägt spiritueller Mensch war es natürlich ein "Muß",
    dieser vor einem Jahr eröffnete Begegnungs- und Austauschort kennenzulernen. 

    vom Konzept wie von der Architektur her setzt das Haus der Religionen Maßstäbe

    Ein Hindu-Tempel, eine Moschee, eine Derghâ der Aleviten, eine buddhistische Meditationsstätte und eine Kirche sind unter dem gleichen Dach vereint.
    Jeder Kultraum besitzt eine Türe zum gemeinsamen Bereich, der im Zentrum dieses weltweit-einmaligen Begegnungsorts steht.
    Die langjährige Geschichte des dahinter steckenden Vereins ist ein wunderbarer Beweis, dass mit dem Zugehen auf dem Anderen, sich mit seinen Anschauungen, mit seinen Bedürfnissen auseinanderzusetzen, sich kennenlernen, sich gegenseitig respektieren scheinbar Utopisches erreicht werden kann.
    Die lange und nicht immer einfache Enstehungsgeschichte des Projekts berührt mich  zutiefst. Diese und alle Kulträume wurden uns von Frau Gerda Hauck und
    Herrn Hartmut Haas - Pioniere des Vereins - äußerst spannend vorgestellt.
    Bemerkenswert ist, dass einzelne Glaubensgemeinschaften im Haus der Religionen bereits interne Gräben überbrücken : so steht hinter dem Buddhismus-Raum der "interkulturelle buddhistische Verein" und die Kirche ist ökumenisch gestaltet, um sowohl der reformierten, christkatholischen Kirche, Herrnhuter Brüdergemeine,
    römisch-katholischen und der äthiopisch-orthodoxen Tewahedo-Kirche
    einen würdigen Treff- und Kultraum zu bieten.
    An dieser Stelle möchte ich mich auch bei der Fachstelle Erwachsenenbildung Deutschfreiburg http://www.kath-fr.ch/bildung, dem Zentrum Burgbühl
    und insbesondere bei Frau B.Horvàth für die gelungene Organisation des Besuchs
    herzlich bedanken. 

    Feuchte Augen bekomme ich immer wieder beim Zuhören, wie in diesem Haus unterschiedliche spirituelle Traditionen eine menschenwürdige Zukunft aufbauen.
    Die gute Stimmung ist im ganzen Haus beeindruckend : man hat das Gefühl, selbst als besserer Mensch hinauszugehen.
     
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    05.06.2015****************Themen: Spiritualität
    Wanderungen und Inspiration

    Orte der Kraft
    Brecca
    Nachdem ich den ganzen Frühling unablässig an der PUZZLE-Ausstellung gearbeitet
    habe, war es für mich ein ganz besonderer Genuss wieder einmal eine Bergwanderung zu tätigen. Die Lust führte mich oberhalb vom Schwarzsee (FR) ins Hochtal der Brecca.
    Sakrale Bauten mögen beeindruckend sein, solche Glauben-Zeugnisse berühren mich durch ihre Ehrlichkeit und Natürlichkeit ganz tief, darum wandere ich so gerne durch katholische Landstriche wie beispielsweise Freiburg und Luzern.


    Im Tempel der Natur bete ich gerne den Rosenkranz.


    Der Weg hinauf führt durch ein malerischer Zwergenwald.
    Ich habe grosse Ehrfurcht vor dem mineralischen Chaos des alten Felssturzes, auf welchem die "kleinen Leut" wundervolle bemooste "Schlösser"  gebaut haben.

    Es gibt unzählige Kraftpunkte in der Brecca. Was dieses Hochtal unter anderem als Ort der Kraft auszeichnet : es ist nicht durch ein Bach mit der Ebene verbunden, sondern durch einen kleinen Felsriegel vom Schwarzsee getrennt. Somit ist die Brecca ein
    ge-sonderte Ort - eine Landschaft für sich, die ein Eigenleben führt.
    (eine Perle vom Naturpark Gantrisch)
     
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    aktualisiert 21.10.2019
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