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Wanderungen und Inspiration

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alle Beiträge Wanderungen und Inspiration
    
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la vie d'artisteWanderungen und InspirationOrte der KraftSpiritualitätJahreszeiten und Rituale
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25.02.2019****************Thema: Wanderungen und Inspiration
Heisser Trail mit cooler Aussicht...!
Eine meiner liebsten Schneeschuh-Wanderung ende Februar - anfangs März beginnt
 oberhalb von Spiez am Thunersee in Aeschiried. Das Dorf Aeschi wurde von Blanche
 Merz als besonders intensiver Kraftort beschrieben. Ich werde später noch auf die geomantischen Eigenheiten von Aeschi zurückkommen. Geradeaus queren wir es
 mit dem Postauto bis zur Haltestelle Aeschiried-Schulhaus.
Dort befindet sich auch ein grosser Parkplatz.

Schneeschuh-Pfad von Aeschiallmi-Brunni und das Suldtal

Wir steigen - die Schneeschuhe noch tragend - in Richtung Skilift Aeschiallmi.
Von dort aus folgen wir dem markierten Schneeschuh-Pfad Richtung Brunni.
Der Trail führt uns von Entdeckung zu Entzückung : jahrhundert-alte Ahorne und
Lärchen, das ruhige Suldtal, die erhabene Pyramide vom Niesen und
der Eingang zum Simmental... alles fotogene Sujets!

Atemberaubend - Schnee und See

Weiter oben fliegt der Blick über Thun, der See und die Ebenen gegen Bern.
Der Schneeschuh-Pfad ist alles nur nicht eintönig : Wald, Alp-Landschaft Bireberg,
Blick über Interlaken mit Thuner- und Brienzersee, Krete von Greberegg,
wildes Suldtal und schliesslich auf dem Hügel kurz vor Brunni
ein unglaublicher Ausblick am Fuss der Felswand vom Morgenberghorn.


Heisser Schneeschuh-Trail mit Pyramide vom Niesen und Eingang zum Simmental


Die Bäume der Aeschiallmi - starke Persönlichkeiten
 
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30.11.2018****************Thema: Spiritualität
Thema: Wanderungen und Inspiration

Immergrüne und heilige Bäume
Im Dezember, bzw. in der Zeit vom Jahreswechsel spielen die immergrünen Bäume eine
grosse Rolle in den Traditionen. Es sind allesamt auch interessante, ja magische Wesen.
Die Tanne
zum Beispiel verbindet das alte mit dem neuen Jahr und sichert die
Kontinuität. Ihr grün bringt die im Sommer gespeicherten Wärme und Heilkräfte mit,
um das Weiterleben über die Schwellen von Sonnenwende und Winter zu sichern.
Stechpalmen- und  Efeukränze sind uralten Bräuche und sollen das Böse vertreiben.
Eibe und Wachholder gehören zu den gebräuchlichsten Kräuter für Ausräucherungen.

Die Stechpalme : Der immergrüne Strauch besiedelt gerne Orte der Kraft und ist daher ein zuverlässiger Anzeiger für Plätze mit erhöhter Energie. Die Stechpalme ist in Wäldern
unter 1'000 Meter anzutreffen, wird allerdings oft übersehen.
Astrologisch wird die
Stechplame dem Herrscher des Tierkreiszeichens Steinbock, dem Saturn zugeordnet.
Die ledrig-zähen dunkelgrünen Blätter und deren dunkle Ausstrahlung sind erste
saturnische Anhaltspunkte.


Die Stechpalme ist seit Urzeiten im Volksbrauch eng mit Weihnachten und Neujahr
verbunden : die immergrünen Blätter stehen für Unsterblichkeit, die roten Beeren für
Glück, Hoffnung und Liebe. Weihnachten und Neujahr finden ausserdem in der Zeit
des Steinbocks (22.Dezember bis 20.Januar) statt.
Bei den Kelten galt die Pflanze als
 Druidenpflanze und Symbol für ewiges Leben. Zauberstäbe wurden aus den Ästen des
 immergrünen Baums geschnitzt.
Grössere Stechpalmenvorkommen sind beispielsweise
oberhalb der Beatenbucht oder entlang der Sense-Schlucht im schwarzenburger
Dorfwald. Ein echter Stechpalmenwald mit durchaus gut fünf Meter grossen Exemplare
wie auf dem Monte San Giorgio, ist eine Seltenheit.

Die Eibe : Die Eibe ist, wie die Tanne, ein Nadelgewächs. Vor 10'000 Jahren, als die
Eiszeit zu Ende ging, besiedelte die Eibe weite Gebiete in Europa. Der geheimnisvoller
Baum mit den weichen, blaugr
ünen Nadeln und den zierlichen, roten Beeren gehört
 entwicklungsgeschichtlich zu den
ältesten Baumarten und wurde damals als
Weltenbaum verehrt. Die Eibe strahlt Frieden, Ruhe und Ausgeglichenheit aus und ist
h
äufig auf Friedhöfen zu sehen. Sie schützt allgemein vor zerstörischen Kräften.
Die Wissenschaft hat in den letzten Jahren die krebshemmenden Heilkr
äfte der Eibe
endlich anerkannt und ihr Wirkungsmechanismus ausf
ührlich beschrieben. Grössere
 Eibenvorkommen sind nicht sehr h
äufig und Haine entsprechend selten. Der Belpberg
und ganz besonders der Monte San Giorgio besitzen eindrucksvollen Eibenabschnitte.

Die Tanne : Sie wird der archäischen Göttin zugeordnet und dem Saturn. Sie ist
 entwicklungsgeschichtlich effektiv ein archa
ïscher Baum. In der Höhe beherbergen
Tannen h
äufig Feen oder andere Geister; diese beeinflussen das Wachstum der Bäume
zum Beispiel zur Bildung von "Elefantenrüsseln" (siehe frühere Beitrag vom 15.11.18).
Im Luzerner Hinterland hat sich die Tradition Heiliger Bäume noch lange gehalten. Auf
der Anhöhe zwischen Luthern und Luegental gibt es einen Ort namens Helgetanne.

"Hier, so berichtet Josef Zihlman, soll einmal eine heilige Tanne gestanden haben [].
Auf der zum Helgenstöckli entgegengesetzten Seite wurde ein Rastplatz mit Feuerstelle
eingerichtet. Je nachdem ob man sich von der Wegkreuzung zum Bildstöcklein Richtung
Hergiswil oder zur Feuerstelle Richtung Luthernbad wendet, erfährt man eine bedrohliche
oder eine heitere Stimmung. Diese Polarität ist weit verbreitet bei Wallfahrtsorten [].
Das Willisauer Hinterland zählte einst sehr viele heilige Bäume. Anfang des
19.Jahrhunderts ärgerte sich der Pfarrer von Willisau über den »dummen und
abergläubischen Wahn« der Leute, die zu den Honiglinden oder zur Helgentanne
im Birchbühl, »eine heidnische Grotze«, wallfahrten und dort Votivgaben an die Tanne
und das daneben stehende Kreuz hängten." aus
Magische Zentralschweiz
 

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15.11.2018****************Thema: Wanderungen und Inspiration
Die Wächter des Drachens
Ich hatte Lust auf einer Wanderung in der Umgebung,
aber von allen Voralpen-Gipfeln in der Nähe war alle andere als angetan.
Nach reifer Überlegung stellte ich fest, dass der Schnee von Ende Oktober oberhalb
von 1500 Meter so lange liegen geblieben war, dass ich instinktiv dort oben
nur noch eine tote Landschaft erwartete.
Die Alternative erschien mir sofort klar : Guggershörnli und Schwendelberg, die
deutlich weiter unten liegen. Ausserdem habe ich andere Jahre im Herbst die
ausgeprägt energiereiche Krete beider Berge schätzen gelernt. 
Mit grosser Freude verweilte ich bei der Wächter-Tanne vom Guggershörnli.


Der Wächter erhebt mehrere Elefantenrüssel-ähnliche Äste, ja der eine 
ein wahrer Nebenstamm. Sie ist ausserdem nicht die einzige Fichte dort, die
solche Wachstumsbesonderheiten zeigt.
Wächter-Bäume stehen immer entlang von Wegen, dort wo man von einem
Kraftort zu einen anderen wechselt. Wer sich gewohnt ist mit Bäumen zu
kommunizieren, wird Wächter als spannende Ansprechspartner schätzen.

Danach lief ich zum Schwendelberg hinauf und entdeckte staunend ein weiterer
Wächter-Baum, eine Fichte deren Eigenheiten ich jahrelang übersehen hatte
und welche Eigenheiten! Sie besitzt nicht weniger als 21 Nebenstämme.
Ich überlasse es Ihnen sie zu entdecken :
ich habe ihr versprochen, sie nicht im Internet zu enthüllen.
Vom Standort des West-Wächters aus hat man ein wunderbarer Ausblick aufs
Guggershörnli (siehe unten).
Ich dachte gerade nach über die Präsenz dieser drei Wächter-Bäume (Guggershörnli,
Schwendelberg-West und -Ost) und über die intensive Energie, die man beim Gang
über diese Kreten verspürt, als es
mir endlich tagte : diese Kreten sind ganz
genau auf einer Ost-West-Achse ausgerichtet.
Solche Berge gelten in den alten
Mythologien als Drachenberge. Sie sind besonders krafterfüllt und werden von vielen
 Naturvölkern als Gleichnis des Lebens betrachtet. Die breite Nordseite, grösstenteils
 bewaldet, düster, feucht, bemoost, kühl ist die Verkörperung des Yin-Prinzips.
Die ebenso breite Südseite ist weitgehend von heiteren Weiden : hell, warm, trocken
 ist sie die Verkörperung des Yang-Prinzips.



Über die Kreten zu wandern, bedeutet zwischen Yin und Yang zu wandeln,
auf dem Weg vom Herbst zu einem neuen Frühling.
Mit Pfyffe und Gibelegg gibt es im Naturpark Gantrisch weitere
Drachenberge, ja wahre Kleinoden - siehe
Orte der Inspiration.

So begrüsste im Osten vom Schwendelberg eine alte Bekannte :
die dritte Wächter-Fichte.

 

Mit mehreren Nebenstämmen streckt die Wächterfichte vom Schwendelberg ihre Fühler aus, gleichsam Antennen in kosmische Dimensionen
(mehr verwachsene Bäume unter
Kraftort-Fotos)

Grunddaten und Anreise
Länge 3 km - Steigung 250 m - Wanderzeit 1½ Stunden
Von Bern mit dem Zug nach Schwarzenburg, dann auf dem Bus bis Guggisberg-Dorf.

Guggisberg (1'115 m) - Guggershörnli (1'283 m) - Punkt 1'215 - Schwendelberg (1'296 m) - Riffenmatt (1'083 m)

Beschrieb
Von der Dorfmitte wandern wir den Wegweisern nach zum Guggershörnli.
Nach dem Gipfel-Erlebnis laufen wir unterhalb der Treppe dem Nagelfluhfelsen entlang.
 Knapp hundert Meter später, am Waldrand, sehen wir auf rechter Hand die Wächter-Fichte vom Guggershörnli. Im Sattel weiter unten gehen wir geradeaus zum
 Schwendelberg hinauf. Nach dem Gattertor sehen wir auf linker Hand die westliche Wächter-Fichte vom Schwendelberg. Auf die andere Seite des langgezogenen und ebenen Gipfels haben wir die östliche Wächter-Fichte und stossen etwas weiter unten auf dem dem kleinen Pfad, der uns durch den Wald hinabführt. Am Bergfuss angelangt, wandern wir rechts gegen Riffenmatt, wo wir der Bus nach Schwarzenburg nehmen können.  
 

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21.09.2018****************Thema: Wanderungen und Inspiration
nur noch wenige Tage
Das Rellerli oberhalb Schönried hat seit Jahren bei Wanderer Kultstatus.
Die Seilbahn wird nur noch bis 14. Oktober laufen.
Ende Jahr wird sie definitiv ausser Betrieb genommen.

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Planihubel, Hundsrügg, Birehubel und Wannehörli :
ein prächtiges, gewelltes Panorama öffnet sich vor dem Wanderer,
während auf linker Seite die freiburger Kalkspitzen sich erheben
und rechts öffnet sich die Sicht über Pays d'En-Haut und Simmental auf die Alpen.


Dent de Ruth, Zuckerspitz und Wandfluh bilden
ein wunderbarer Kontrast zum weichen Gelände zwischen Rellerli und Hundsrügg.


Es verbleiben nur noch wenige Tage um eine unvergessliche Wanderung auf dem
Rellerli Richtung Hundsrügg zu unternehmen - zurück mit Umrunden vom Birehubel.
 
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23.04.2018****************Thema: Wanderungen und Inspiration
Frühlingsentdeckungen
Seit einigen Jahren nutze ich der Frühling, um Findlinge und Erdburgen zu entdecken.
Bevor das neue Laub die Wälder einkleidet, bietet sich noch freie Sicht auf besondere Schätze, wie hier im aargauischen Wohlen der Erdmannlistein - eine beeindruckende Findling-Gruppe
aus Granit. Der obere 60 Tonnen schwere Stein "sitzt" so erstaunlich gut auf die Basissteine, dass manche vermuten, die Findlingen seien von Menschenhand so aufgestellt worden.


Unbestritten ist die Ausstrahlung der Findlinggruppe beachtlich - ob es sich um
eine Kultstätte oder gar mit Bezug auf weitere Steine in der Umgebung, um das Zentrum
eines Kalendersystems handelt, lässt sich nicht sagen.
Zu den weiteren Geschenken des ehemaligen Reussgletschers gehören in
unmittelbarer Nähe auch die Weiher Torbemoos und Cholmoos.

Viele Vogelarten geniessen die Inselchen und Uferzonen vom Cholmoos.


impressionistisches Spiegelbild, die Seerosen vom Cholmoos
 
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03.11.2017****************Thema: Spiritualität
Thema: Wanderungen und Inspiration
Verwischene Grenzen
Haben Sie bemerkt, seit
letztem Wochenende hat sich die Lichtqualität geändert.
Das goldene Strahlen vom Oktober ist von einem gedämpften Leuchten abgelöst worden.
Seit Mittwoch herrscht mit dem Beginn von November eine besonders "geistreiche" Zeit.
Von nun an und bis zum erster länger anhaltenden Schneedecke sind
die Grenzen zum spirituellen Hintergrund des Lebens durchlässig.

Der Puls der Natur hat sich spürbar verlangsamt.
Es ist jetzt eine ideale Zeit für Einkehr und Rückblick.
Wandeln wir über Acker und an Waldränder, um unsere Wurzeln zu finden,
um in der Nähe der Naturgeister Inspiration zu erhalten.
Ja das sanfte Novemberlicht belebt jetzt im Acker viele gutmütige Geister.
 
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27.08.2017****************Thema: Wanderungen und Inspiration
zwei ausgeprägt weibliche Orte der Kraft
Lang habe ich meine Wanderlust einschränken müssen, lange habe ich der Kunst
und der Qualitätssicherung meine volle Aufmerksamkeit gewidmet,
endlich gab es im August zwei Wochen Ferien! 
Wie ich es so sehr schätze, konnte ich anfangs und ende meiner Ferien
je einmal auf etwa 3'000 Meter gehen.
Am 7.August genoss ich den Rundgang vom Sanetschpass
über die Quille du Diable. Danach schneite es bis auf 2'000 Meter hinunter und zwar nicht gerade wenig.
Nach den nassen Tagen wählte ich also deutlich tiefer gelegene Ziele und
dies führte mich gleich zweimal hintereinander an ausgesprochen weiblichen Orten.
Die Grimmi ist eine äusserst attraktive Alp im Naturpark Diemtigtal. Wasserfall, beseelte Felsbrocken, Moorflächen und einzigartig rotgefärbte Quellen erheben
diese Landschaft zu einer wahren Perle im Berner Oberland.

Zuhinterst im Diemtigtal wandern wir gegen die Grimmifurggi :
in dieser Bergkette
gibt es zwei grosse Spalten unter denen auffällig rotgefärbte Quellen
entspringen
Dieses Wasser wurde früher gefasst und
ins 600 Meter tiefer gelegene Kurhaus Grimmialp geleitet.

Die eine Quelle ist den Schildern "Kraftort GrimmiWasser" nach leicht zu finden.
Der Legende nach wurden verletzte Gämsen beobachtet, die in diesem Teich badeten.
Die Grimmi-Quellen sind
eine perfekte Illustration der Mutter Erde als Quelle des Lebens :
sie entspringen unter auffälligen Fels-Spalten und sind vom Eisen auffällig rot gefärbt.

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Tags darauf zog es mich wieder einmal vis-à-vis vom Niesen auf die Wätterlatte.
Der lediglich 2'007m hohe Felsbrocken
bietet neben einer atemberaubenden
Aussicht über dem Thunerseebecken
weitere erstaunliche Erlebnisse an :

Ganz oben auf der Wätterlatte gibt es eine Moorlandschaft mit Teich, Libellen und sonst alles was dazu gehört.


Beseelte Baumgestalten auf der Wätterlatte.

Der Berg weist zwei Gipfel auf. Der Weg führt in einer Spalte zwischen beiden Erhebungen.
In der Naturmythologie gelten zweigipfelige Berge als weiblich :
diese Form ist als Abdruck der Mondsichel zu verstehen. Die zwei, beziehungsweise
die Polarität der zwei Erhebungen ist zahlenmystisch auch eine weibliche Signatur.
Der weibliche Charakter der Wätterlatte ist durch die Moorlandschaft und der Teich
auf dem seeseitigen Gipfel umso ausgeprägter.
Der Aufstieg über dem idyllischen Suldtal und die Stimmung auf dem Berg
verleihen dieser Wanderung einen erhellenden und zugleich mysteriösen Charakter.

Und zum Schluss wanderte ich im Val d'Anniviers über den 3'025 m hohen Bella Tola,
entdeckte neue Einzelheiten auf der weitläufigen Roua-Hochebene : perfekte Ferien.
 
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08.07.2016****************Thema: Wanderungen und Inspiration
Lebenskraft mit den Augen tanken
Es ist wieder soweit : der Bergsommer bietet eine atemberaubende Vielfalt an Farben und Formen an. Ich staune jedes Jahr von Neuem und kann mich kaum satt sehen an all diese Wunderwerke.
So ziehe ich Juni-Juli einige Landschaften wegen dem ausgeprägten Blumenreichtum vor, namentlich im Naturpark Diemtigtal um die Wiriehore, das Seefeld bei Habkern, im Naturpark Gantrisch der Widdersgrind, die Silberenalp im Muotatal oder zwischen Jaunpass und Simmental der Hundsrügg. 


einzigartig reiche Blumenmatte auf dem Hundsrügg

Die Augen weit geöffnet, tanke ich Energie und Eindrücke auf,
die erst später als bunte Kraft aus vielen meinen Werken heraussprudelt.


„Austausch“
60 x 40 cm - Acryl auf Aquarellkarton - 2013
Zwischen links und rechts tauschen sich Blau- und Rottöne aus,
der rechteckige Strahlenbündel mit den Bögen im Hintergrund,
Strenge und Freiheit...
 
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31.05.2016****************Thema: Wanderungen und Inspiration
Thema: la vie d'artiste
Magische Tore und Inspiration-Park
Seit November habe ich ganze sieben Monate intensiv nach neuen Ausstellungsmöglichkeiten gesucht, besucht, evaluiert, Projekte entworfen, mich beworben : nun sind die nächsten anderthalb Jahr vorgespurt und ich freue riesig mich auf die kommenden Herausforderungen.
Wie immer habe ich parallel dazu die Jahreskreise gefeiert, meine Beziehungen mit der Landschaft gepflegt und erweitert, verschiedentlich geforscht und an mich gearbeitet und Bakterien in der Firma gejagt. Auch die Inspiration stand auf meiner Seite : es entstanden acht neue Werke, zwei Bilder sind momentan noch in Bearbeitung.
Hier finde ich endlich Freiraum, um Ihnen die Wechselwirkungen zwischen meine beliebten Landschaften und meine Bilder vorzustellen.


Baum-Kuss :
dieses wunderschöne Paar habe gerade wieder mal besucht und
von ihnen die Erlaubnis bekommen darüber zu berichten :
es befindet am Rand vom Römerweg zwischen Schwarzenburg und Sense.
Hier übrigens organisiert der Naturpark Gantrisch am 10. September 2016 eine Führung zu geheimnisvollen Tuffsinterquellen : => veranstaltungen-natur


"Umarmung im Frühjahrslicht"
80 x 60 cm - Acryl auf Torchon mit Millefleurs-Bütte - 2013
Baumpaare habe ich schon in jene verschiedene Gegenden beobachtet.

Wo starke Orte der Kraft vorhanden sind, wachsen auch vielfach spezielle Bäume.
Oft werden sie einfach übersehen : ich setze sie in Szene
und öffne Ihnen damit einen Weg zur Natur-Spiritualität.
 

"Der Weg ins Licht"
35 x 50 cm - Acryl auf Esparto-Bütte - 2013
inspiriert von einem magischen Buchentor
am Monte Generoso (Tessin)

"Tor ins Elfenland"
40 x 50 cm - Acryl auf Torchon - 2013
inspiriert von einem Tor im Maderanertal  siehe
Magische Zentralschweiz


Magische Tore
: sie sind grössere von Felsen oder von Bäumen geformte Öffnungen und werden für "Übergangsrituale" genutzt. Auf die eine Seite wird das Alte, z.B. schlechte Gewohnheiten oder Krankheit zurückgelassen, entsprechend vorbereitet tritt man auf die andere Tor-Seite eine neue unverbrauchte Zukunft an.
Die Magie wirkt oder eben nicht je nachdem, wie bewusst und gut vorbereitet man den Durchgang vollzogen hat.

Auch im Naturpark Gantrisch sind mehrere "magische Tore" vorhanden :
hier unten die sogenannten "Zwillingsbuchen" von Obergurzelen.
Das knapp zehn Meter hohe Buchentor steht unmittelbar am Weg zwischen Obergurzelen und Geistsee, bzw. Dittligsee - ja der Naturpark Gantrisch ist mehr als nur ein Besuch wert!

alleweil ein schöner und imposanter Anblick

 

„Silber- & Goldpaare“
50 x 70 cm - Acryl auf Torchon - 2013
Lärchen- und Felsenpaar am Bergsee

                                         

Die Stimmgabel am Wipf ist in erster Linie bei Nadelbäumen anzutreffen :
selbstverständlich gibt es naturgegebene Gründe für diese Wuchsform
aber auffälligerweise trifft man die Stimmgabeln vermehrt an Orte der Kraft mit elementarer Luftbetonung.



doppelte Stimmgabel oberhalb vom Merlisee (Glaubenbühl)

weitere aussergewöhnliche Bäume im Naturpark Gantrisch finden Sie unter  Baumpatenschaften
Eine Erweiterung dieser Webseite mit Naturpark- und Unesco-Perlen ist in Vorbereitung :
siehe
Orte der Inspiration
 
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03.04.2016****************Thema: Wanderungen und Inspiration
Thema: Orte der Kraft
steinreich
Zwischen März und April besuche ich gerne Findlinge, Erdwerke und Burgruinen.
Solange die Wälder blätterlos dastehen, hat man freie Sicht auf spannende Schätze.
So streifte ich vor Kurzem zwischen Burgdorf und Herzogenbuchsee über den Steineberg, wo der Rhonegletscher mehr als 20 grosse erratische Blöcke deponiert hat.
Meine Wanderung begann in Steinhof mit einer guten Überraschung : die Grossi Flue. Es ist der grösste Findling im Mittelland, der drittgrösste in der Schweiz. Der 1'200 Kubikmeter grosse und 3500 Tonnen schwere Gneissblock ist 180 km weit vom Val de Bagnes her mit dem Rhônegletscher ins Solothurnerland geritten. Dem mächtigen Bergstück wurde von Menschenhand ein Menhir beigestellt, in modernen Zeiten verschiedene Bänke, Tisch und Feuerstelle.


Die ausgeprägte Ruhe, die er ausstrahlt ist eine wahre Wohltat.
Was mich auch sehr freute ist, dass die Erklärungstafel bei der Grossi Flue dem Stein ein "Gesicht" bezeugt : sie werden dieses bei einem Besuch wohl auch entdecken.
Der Menhir befindet sich hier hinten dem Findling.

Weiter im Feld befindet sich die Chilchliflue - ein erratischer Block, der für Fruchtbarkeitsriten genutzt wurde. Sehr vielen Findlingen schrieb man die Fähigkeit zu, den Frauen den Kinderwunsch erleichtern zu können. Dazu musste sie mit entblösstem Hintern über den Stein rutschen - manche Sagen berichten sogar von unsichtbaren Händen, die ihnen Kindern entgegen reichten. Man sieht über den ehrwürdigen Stein tatsächlich eine glatte, glänzende Spur von diesem Brauch. Die Chilchliflue gab sich übrigens einverstanden damit, dass ich über sie schreibe aber ohne Fotos zu veröffentlichen. Diese eindrückliche Zeugnisse bleiben also privat.
    
Von den gut 20 Errsteinen, die ich weiter südlich auf dem Steineberg besucht habe, möchte ich Ihnen der eine vorstellen. Als ich von oben herkommend ihn erblickte, begrüsste ich ihn. Freundlich hiess er mich willkommen und bat mich keine Foto von oben zu machen : ich werde ihn unten angekommen gut verstehen.


Wie ein räuberischer Zackenbarsch
schaut dieser Findling aus seinem Versteck im Wald heraus
 
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22.01.2016****************Thema: Wanderungen und Inspiration
Im Wintermärchen
Mindenstens einmal im Winter muss ich es erleben - die Wanderung vom Schwarzsee gegen das Greyerz, über die zauberhaften Kreten westwärts bis zur Magnina, dann weiter zum Patta hinüber. Unter dem Ausblickspunkt breitet sich sagenumwobene Spielmannda aus. Es gibt manch eine schöne Ecke in der Schweiz aber
auf diesem Trail ist die Ausstrahlung im Winter wirklich ausgeprägt intensiv.
Diesen Freitag war es bei prächtigstem Wetter soweit. Unterwegs schloss sich ein sympathischer Appenzeller Tourenfahrer meiner Fährte an - er bestätigte mit seinen begeisterten Rufen "Diese Landschaft ist Genuss pur", "Das Leben ist einfach schön"  meine Einschätzung.

die Krete zur Magnina - ein wahres Märchen

Mit Vergnügen durfte ich auch feststellen, dass heuer bis jetzt sich alle Tourengänger und Schneeschuh-Wanderer an die vorgeschlagenen Spuren gehalten haben. Kein wildes Kreuz-und-Quer zu Lasten der Fauna und dabei waren recht viele begeisterte Wintersportler unterwegs. Und trotzdem herrschte meistens eine unglaublich intensive Stille über die Landschaft.


Blick ins Greyerz - ganz rechts der Moléson, Wahrzeichen vom Freiburgerland

 
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13.11.2015****************Thema: Wanderungen und Inspiration
die tanzenden Lärchen von Balavaux
 Das aussergewöhnlich sonnige und milde Wetter Mitte November bewog mich zu einer Wanderung zur Alp Balavaux, wo Europas grösste Lärchen leben.
Diese Baumessenz verfärbt sich ohnehin immer erst spät
und daher erhoffte ich mir interessante, goldfarbene Foto-Sujets.
Meine Erwartungen wurden aber weit übertroffen : nicht nur wunderschön, sondern auch  vielfach tanzend zeigten sie sich mir.

 Majestätisch erhebt sich der altehrwürdige Baum
und tanzt vor der Kamera.
Wie immer stelle ich nicht einfach beliebige Fotos ins Internet,
sondern habe jeder einzelne Baumgeist um seine Erlaubnis dazu befragt.
Das führt manchmal dazu, dass ich die besten Aufnahme nicht zeigen kann,
aber das gehört zum Respekt,
der man diesen Lebewesen selbstverständlich zeigen sollte.
Selbst mit der (...) Sesselbahn im Hintergrund,
darf ich Ihnen also dieser schwungvolle Riese vorstellen.


Mit breit ausladenden Ästen lädt dieser alter Baum dazu ein,
das Leben zu betanzen und zu feiern.

mehr zu den Lärchen von Balavaux und Orte der Kraft im Wallis
Kraftort-Fotos
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30.10.2015****************Themen: Wanderungen und Inspiration
Im Farbenrausch
Zwischen Rüschegg und Riggisberg erhebt sich ein unscheinbarer 1'200m hoher Hügel - die Gibelegg
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In ostwestlicher Richtung langgestreckt gehört auch der verhältnismässig kleine Berg, wie die Pfyffe und der Pilatus zu den Drachenbergen (siehe Abschnitt Pfyffe). Diese Orte des Heiligen und der Mysterien vereinen in sich die verschiedenen Seiten der Lebenszyklen.
Seine Südseite ist durch die Durchmischung verschiedener Baumessenzen im Herbst
ein absolut einmaliges Farben- und Lichterlebnis. Dieses Jahr ist dank den nächtlichen Temperaturen leicht über dem Gefrierpunkt die Farbenpracht ganz ausgeprägt.

Der Besuch der Gibelegg gehört zu meinen festen herbstlichen Rendez-vous.
hier mein
Wander-Tipp

Die vielen Wege, die auf verschiedenen Höhen dem Bergkamm entlang verlaufen,
bieten eine schier unerschöpfliche Fülle an Ein- und Ausblicke in stimmungsvollen Waldwelten.
Hier unten ist es kaum zu glauben, dass ich das Foto gar nicht bearbeitet habe.

Der herbstliche Farbenrausch,
genauso wie die üppige Farbenpracht von Bergwiesen im Frühsommer
sind für mich ganz wichtige Inspirationsstützen.
Meist entstehen nicht unmittelbar Bilder daraus aber diese "Farben-Flashes"
beeinflussen meine Art die Ausstrahlung und das Licht der Natur auszudrücken.


 
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05.06.2015****************Themen: Wanderungen und Inspiration
Orte der Kraft
Spiritualität
Brecca
Nachdem ich den ganzen Frühling unablässig an der PUZZLE-Ausstellung gearbeitet
habe, war es für mich ein ganz besonderer Genuss wieder einmal eine Bergwanderung zu tätigen. Die Lust führte mich oberhalb vom Schwarzsee (FR) ins Hochtal der Brecca.
Sakrale Bauten mögen beeindruckend sein, solche Glauben-Zeugnisse berühren mich durch ihre Ehrlichkeit und Natürlichkeit ganz tief, darum wandere ich so gerne durch katholische Landstriche wie beispielsweise Freiburg und Luzern.


Im Tempel der Natur bete ich gerne den Rosenkranz.


Der Weg hinauf führt durch ein malerischer Zwergenwald.
Ich habe grosse Ehrfurcht vor dem mineralischen Chaos des alten Felssturzes, auf welchem die "kleinen Leut" wundervolle bemooste "Schlösser"  gebaut haben.

Es gibt unzählige Kraftpunkte in der Brecca. Was dieses Hochtal unter anderem als Ort der Kraft auszeichnet : es ist nicht durch ein Bach mit der Ebene verbunden, sondern durch einen kleinen Felsriegel vom Schwarzsee getrennt. Somit ist die Brecca ein
ge-sonderte Ort - eine Landschaft für sich, die ein Eigenleben führt.
(eine Perle vom Naturpark Gantrisch) - siehe auch
Orte der Inspiration
 
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aktualisiert 21.10.2019
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