der artfox-Blog : im Garten

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12.03.2019****************Thema: im Garten
Krafttier-Besuche
Auch diesen März haben wir auf unsere 900 Meter über Meer zwischendurch Schnee. Daher füttere ich meine Vogelfreunde wie gewohnt weiter und wahrscheinlich bis zur Tagundnachtgleiche. Wenn es Niederschläge gibt, ist die Futterstelle manchmal von einem Schneepanzer überzogen und das Futter gefriert oder verpappt zu einer festen Masse. Darum kontrolliere ich die Vogelhäuschen kurz vor halb sechs bevor ich zur Arbeit gehe. Letzten Donnerstag und diesen Montag bin ich einem aussergewöhnlichen Gast begegnet.
Mit meiner Taschenlampe durch die Dunkelheit tappend, sah ich unter den Vogelhäuschen beim Birnenbaum eine Gestalt : grau, gross, rund geformt.
Ein Dachs hat am von den Singvögeln übriggelassenen Getreide Gefallen gefunden.
Gestern sah ich ihn so spät, wir waren nur noch anderthalb Meter voneinander -
trotzdem verschwand er ganz gemächlich in der mondlosen Nacht. 
Heute war bei meiner Kontrolle der Schnee über die Körnerstelle ganz eindeutig
weggescharrt.

"Minerva" - 1999 - Tuschefeder und Acryl - 30 x 40 cm

Neben dem Lehrmeister Fuchs
ist der Dachs ein meiner engsten Krafttier.
Ich schätze, ja liebe ihn ganz besonders.
Beim Bild oben steht der "Wanderkünstler" bei Minerva -
die weise Königin der Künste und Wissenschaften,
die bei den Römern im März verehrt wurde.
Wie es eben zu dieser Zeit gehört, steht die Göttin im Lebensrad
zwischen mondhaftem feuchtem Grün und feurigen Himmelskräften.
 
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30.03.2018****************Thema: im Garten
Was für's Rentenalter
Vorgestern habe ich mit meinem Hausnachbar zwei Hochstamm-Bäumchen gepflanzt.
Arbeit und Ertrag sind gut verteilt : die Kosten für Pflanzen, Mäuse- und Rehschutz
trägt der Vermieter, dafür kriegt er die Subventionen. Unsererseits haben wir die Hochstämmer organisiert, gepflanzt und pflegen diese, dafür erhalten wir mal im betagten Alter die Früchte.
Im Ernst ist uns primär der Erhalt einer funktionierenden Kulturlandschaft wichtig.
Da wir nicht gerade an der Stelle der alten abgestorbenen Bäume pflanzen wollten,
stehen die neuen nun etwas näher am Boskoop, was der Vernetzung förderlich ist.

ein Zwetschgen- und ein Reine-Claude-Bäumchen

Und heute sind trotz penetrantem Schneeregen die Hausrotschwänze zurück gekommen : auf unsere rund 900 Meter wird der Frühling wohl bald Einzug halten.
 
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02.01.2018****************Thema: im Garten
Mal schneit's, mal regnet's
Sobald Gras zum Vorschein kommt
werden die Futterstellen nur noch wenig in Anspruch genommen :
die Vogelwelt weiss sich selber zu regulieren. 

Zwei bis dreimal die Woche kommt auch der wunderschöne Eichelhäher zu Besuch.
Er lässt sich Zeit um sich das Angebot anzuschauen, daher ein gutes Fotomodell -
bei der quirligen Sumpfmeise hingegen ist mir noch kein befriedigendes Foto gelungen.

Habt ihr der Eichelhäher in meinem Bild "Mille Découvertes" auch schon entdeckt?


...und das noch :
am 28. April 2017 hatte es ja massiv geschneit (siehe untenstehenden Beitrag).
Drei Tage lang war alles weiss bedeckt und natürlich keine Insekten mehr zu sehen - ich vermutete, dass alle Jungvögel auf der Strecke bleiben würden.
Als ich anfangs Juni auf der Bühne ging, um für die Ausstellung im Espace 25 Aufhängematerial zu holen, fiel mir ein Vögelchen auf. Es stand auf einem Balken und blieb trotz meinem Hin und her die ganze Zeit dort. Im Autounterstand befand sich ein weiterer Vogel auf einem Balken und blieb ebenso still stehen. Da begriff ich erst, dass dies zwei gerade flügge gewordene Hausrotschwänze waren. Aus einem abgesagten, hohlen Nussbaumast habe ich nämlich ein Nest gemacht und im witterungsgeschützen Autounterstand plaziert. Hut ab! vor diesen Vogeleltern, die den Nachwuchs über die widrige Zeit retten konnten.
 
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28.04.2017****************Thema: im Garten
Der Garten versinkt im Schnee
Heute bin ich früher als gewohnt erwacht und bemerkt, dass etwas nicht stimmt.
Nach dem ersten Staunen habe ich zwei Vogelhäuschen vom Estrich geholt
und diese im Garten und vor dem Stubenfenster installiert.

Prekär wird es jetzt vor allem für die Hausrotschwänze, Bachstelzen und Schwalben,
die auf Insekten angewiesen sind. Und der Nachwuchs wird es wohl nicht überleben.
Zum Glück habe ich noch keine empfindliche Pflanzen gekauft.
 
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10.01.2017****************Thema: im Garten
Endlich Schnee!
Und wieder treffen sich gross und klein an meinen vier Futterstellen.
Ich beobachte sie gerne. Wie immer sind es etwas über fünfzig Singvögel.
Der vorwitzige Specht kommt auch hie und da zu Besuch.

Dieser Winter hat es allerdings nur je ein Paar Blau- und Kohlmeisen, die Sumpfmeisen fehlen gänzlich : vermutlich eine Folge des pflotsch-nassen Frühling 2016.
Grün- und Buchfinken zähle ich ebenfalls weniger. Die Spatzen ihrerseits haben
anscheinend den Nachwuchs durch die Wetterkapriolen erfolgreich durchgebracht.
 
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12.06.2016****************Thema: im Garten
Zum Glück habe ich keine Rüebli im Garten
 
Ja da bin ich froh, sonst müsste ich jetzt mitansehen, wie sie Angstwürzeli bekommen.
Den weissen Würzelchen, die Karotten im durchtränkten Boden oder im nassen Beutel unten im Kühlschrank austreiben, nennt man Angstwurzeln.
Nebst allem Mitgefühl für Karotten, stelle ich mir auch die Frage :
wie wird der Sommer?
 
Häufig entscheidet sich das Sommerwetter mit dem sogenannten Siebenschläfer zwischen Ende Juni und Anfangs Juli. Die Regel wonach die Wetterverhältnisse in diesem Zeitraum, sieben Wochen lang im selben Stil weiter herrschen, bewahrheitet sich laut Recherchen von Meteorologen in acht von zehn Sommer. Was die frühen Bauern nicht wussten, aber erfahrungsgemäss bemerkten : Anfangs Juli etabliert sich ein Gleichgewicht zwischen den von Süden herströmenden warmen tropischen Luftmassen des Azorenhochs, während kalte polare Luft im Norden entgegen hält. Der Verlauf der dann entstehenden Grenzlinie bestimmt der Sommer.
Der Sommeranfang könnte aber anders herum beeinflusst werden.

Gemäss MeteoSchweiz stimmen manche Bauernregeln mindestens trendmässig - so auf dem Blog der welschen Version zum 8. Juni 2016, die St. Médard.
Es gibt im Welschen besonders viele Bauernregeln zum 8. Juni, die eine besagt :
wenn es am 8. Juni regnet, dann regnet es noch weitere 40 Tage lang.
Meteosuisse meint dazu, dass eine Regenperiode Anfangs Juni, häufig von weiteren Störungen gefolgt wird. Das Ganze kann sich schnell bis weit im Juli erstrecken - bis 17.7. sind es 40 Tage.


Was tun bei dem vielen Wasser? Vielleicht Kneippen und sich gedulden
bis man die Bergsonne geniessen kann.
 
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15.01.2016****************Thema: im Garten
Fenster der Inspiration
Gleich vor meinem Arbeitstisch im Atelier
gibt das Fenster der Blick frei auf die Natur.
Wenn ich zur Zeit in die Winterlandschaft genauer hinschaue erfreut mich das Ballet von etwa 70 Singvögel.
Fenster der Inspiration

wer schaut da vom Apfelbaum herunter?



die alten Obstbäume werden ebenso wie die Futterstellen geschätzt
 
Spatzen, Blau-, Kohl- und Sumpfmeisen, Erlenzeisig, 
Buch-, Grün- und Distelfink, Rotkelchen begleiten mich durch die kühle Jahreszeit und wenns länger gefriert kommen auch Buntspechte und Eichelhäher dazu.


ein friedliches Nebeneinander

Die elf verschiedenen Rassen kommen sehr gut miteinander zurecht - Neid macht sich eher unter Artgenossen bemerkbar.
Und abends mit vollen Bäuchen wird gepfiffen und gesungen...
man wähnt sich in einer Voliere.
 
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13.09.2015****************Thema: im Garten
Kauz, Reh, Dachs, Fuchs und Fledermaus
Letzte Woche haben mich die Rufe des Kauzes in den frühen Morgenstunden geweckt. Mit Genuss habe ich ihm lange zugehört.
Ja meine Wohnlage in Wyden bietet mir viel Inspiration und regelmässig wundervolle Naturerlebnisse an. Rehe essen etwa gefallene Äpfel oder dann sind es gleich über hundert Stare, die mir zeigen, dass es Zeit ist mit den reifen Boskop ein feiner Kuchen zu backen. Ein paar wenige Meter entfernt haust zur Zeit eine Dachsfamilie. Vor wenige Jahre hatte eine Fuchsfamilie ihr Bau im Feld nebenan. Das Häuschen ist eingebettet in einer abwechslungsreichen Baum-, Sträucher- und Hochstammobst-Landschaft.

Dadurch werde viele Insekten und Tiere angelockt.
Meine Gartenecke sieht mit hohen Brennesselstauden und Gräser gar wild aus - das wissen unter anderen Schmetterlinge, Falter und Bienen zu schätzen. Sie laben sich an den verschiedenen Wildkräuter, die ich bewusst fördere.

Und so freue ich mich seit Jahren am nächtlichen Ballet eines Fledermaus-Paars. Sie kreisen vorwiegend beim Einnachten und vor Tagesanbruch ganz nah an der Hausvorderseite. Oft auch ganz tief über die entzückten Gesichter, die wir ihnen im Garten stehend entgegen zeigen. Darum habe ich mich entschieden ihnen noch eine weitere Unterschlupfmöglichkeit zu bieten.

Unten und seitlich vom "Nistkasten" ist freier Zugang gewährleistet.
Die elegante Konstruktion habe ich im Rüttihubelbad beziehen können.
Aus ihren Werkstätten bietet die Stiftung viele weitere Nisthilfen an.
Mit Sensorium, Restaurant, Kurse, Konzerte und neu eine Kneipp-Anlage ist das Rüttihubelbad ein attraktives Ausflug-Ziel.
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aktualisiert 12.03.2019
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