der artfox-Blog 2018

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die Blog-Themen
la vie d'artisteWanderungen und InspirationOrte der KraftSpiritualitätJahreszeiten und Rituale
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23.12.18

Ritual zur Erneuerung

 Thema::

Der Sturm Burglind vom letzten Januar hat der Wald unterhalb meines Zuhause verwüstet. Die  Strasse zu Rüschegg blieb ganze vier Tage geschlossen. Die Winter-Sonnenwende markiert der Beginn eines neues Zyklusses : dieser Impuls kann man nutzen. Die Erneuerung kann psycholo-gischer, physischer oder spiritueller Natur sein.. ....mehr

 Spiritualität
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16.12.18

Das Zuhause pflegen - gute Winterzeit

 Thema::

Ich aber nehme meine Ferien vor der Winter-Sonnenwende. Anstatt in den Läden herumzurennen, geniesse ich das endende Jahr.
Dabei reinige ich mein Zuhause fast so gründlich, als stünde ein Umzug bevor.
Nach der Reinigung , findet die Ausräucherung mit Salbei, Eibenlaub, Stechpalme und ..... mehr

 Jahreszeiten  und Rituale
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30.11.18

Immergrüne und heilige Bäume

 Thema::

In der Zeit vom Jahreswechsel spielen die immergrünen Bäume eine grosse Rolle in den Traditionen. Es sind wirklich magische Wesen : die Weihnachtstanne, Stechpalmen- und  Efeukränze, Eibe und Wachholder als Ausräucherungskräuter.....mehr

 Spiritualität
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15.11.18

Die Wächter des Drachens

 Thema::

Über die Kreten zu wandern, bedeutet zwischen Yin und Yang zu wandeln, auf dem Weg vom Herbst zu einem neuen Frühling.... mehr           Wächter-Bäume stehen immer entlang von Wegen, dort wo man von einem Kraftort zu einen anderen wechselt.......

 Wanderungen und Inspiration
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28.10.18

Zehn Monate Inspiration / Projekt Zeichen :

 Thema::

Die Werke vom Projekt heben sich von bisherigen durch den Gebrauch von Sprays, eine grosse Vielfalt verschiedener Acryl-Techniken und eine ganz eigene Art Themen darzustellen.
Diese Kreationen bilden eine ziemlich radikale Erneuerung meiner Kunst...
...
mehr

 la vie d'artiste
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21.09.18

nur noch wenige Tage

 Thema::

Das Rellerli oberhalb Schönried hat seit Jahren bei Wanderer Kultstatus. Die Seilbahn wird nur noch bis 14. Oktober laufen. Ende Jahr wird sie definitiv ausser Betrieb genommen.
 

....mehr

 Wanderungen und Inspiration
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17.09.18

Die 424. !

 Thema::

Ja die Rückkehr der Schafe im südfreiburgerischen Jaun ist eine über vierhundertjährige Tradition.
Die Schafscheid findet jeweils am Montag nach dem eidgenössischen Bettag statt. Es ist ein eigenes Gefühl an diesem Tag aufzustehen und
eine fieberhafte Spannung in sich aufkommen zu spüren
und ... mehr

 Jahreszeiten  und Rituale
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07.09.18

Rituelle Opfergaben

 Thema::

Bei Ritualen werden meist auch Opfergaben dargereicht. Diese Gaben können ganz unterschiedlich sein.Traditionell sind zum Beispiel Tabak oder Alkohol. Je nach Gegebenheit drängen sich gewisse Produkte auf, wie... mehr

 Jahreszeiten  und Rituale
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31.08.18

Den Wurzeln auf der Spur

 Thema::

Dem Neuen offen und den Traditionen verbunden, 
Jacques Césa hat zeitlebens die Schönheit
alter Handwerke und des Hirtelebens zelebriert.
Er hat mir Wurzeln gegeben und bleibt für mich 
Meister und Inspirationsquelle.
.... ...
mehr

 la vie d'artiste
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22.08.18

Abschied von Jacques Césa

 Thema::
 

Entdecken Sie der greyerzer Künstler Jacques Césa. Ich hatte das Glück ihn als Professor und Mentor in der Sekundarschule zu haben. Er hat mich mit verschiedenen darstellenden Künsten vertraut gemacht und in meinen ersten Zeichnungsversuche gestärkt.   ...mehr

 la vie d'artiste
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28.07.18

Finsternis-Impulse

 Thema::

Finsternisse sind nicht nur grossartige Natur-Spektakel, sondern auch bedeutende Impuls-Vermittler, die persönliche Entwicklungen auslösen können ....mehr

 Spiritualität
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30.06.18

Reiche Aussichten

 Thema::

Meistens ist es sehr schwierig gute Ausstellungsorte zu finden, jetzt wurden all meine Anstrengungen belohnt - ich kann guter Dinge in die Ferien.Ich freue  mich riesig drei ganz unterschiedliche Projekte vorzubereiten...    mehr

 la vie d'artiste
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23.04.18

Frühlingsentdeckungen

 Thema::

Seit einigen Jahren nutze ich der Frühling, um Findlinge und Erdburgen zu entdecken.
Bevor das neue Laub die Wälder einkleidet, bietet sich noch freie Sicht auf besondere Schätze...
 

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 Wanderungen und Inspiration
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30.03.18

Was für's Rentenalter

 Thema::

Arbeit und Ertrag sind gut verteilt : Kosten für Pflanzen, Mäuse- und Rehschutz trägt
der Vermieter, dafür kriegt er die Subventionen. Unsererseits haben wir die Hochstämmer organisiert, gepflanzt und pflegen diese, dafür erhalten wir im betagten Alter ....
mehr

 im Garten
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09.03.18

neue Farb-Familien

 Thema::

Vielfach bietet eine Firma zwar 4 Nuanzen einer Farbe an, aber alle aus der gleichen Familie :
zum Beispiel Phtaloblau rötlich, Phtaloblau grünlich, Phtaloblau Türkis, usw.
Der Vorteil alle passen gut zusammen,
der Nachteil irgendwann wird es eintönig und langweilig.
      mehr

 la vie d'artiste
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26.02.18

Eine Welt voller seelenloser Wesen

 Thema::


entseelt
 

Es fing damit an, dass es mich im Pausenraum störte, dass alle nur noch in den verschiedenen Gratiszeitungen herumblätterten. Wer nun auf dem Handy etwas liest, der fokussiert auf einem "entmaterialisierten Objekt".
Die Seele ist dort, wo die Aufmerksamkeit ist.
....
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 Spiritualität
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02.01.18

Mal schneit's, mal regnet's

 Thema::

Zwei bis dreimal die Woche kommt auch der wunderschöne Eichelhäher zu Besuch.
Er lässt sich Zeit um sich das Angebot anzuschauen, daher ein gutes Fotomodell -
....
mehr und das noch : Hut ab! vor den Hausrotschwänzen, die im Frühling der Nachwuchs über die widrige Zeit retten konnten.

 im Garten
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frühere Beiträge

Juli-Dezember 2017 Januar-Juni 2017  2018
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 Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.
 

 

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Beiträge-Volltexte : vom letzten bis zum Startschuss
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23.12.2018****************Thema: Jahreszeiten und Rituale
Thema: Spiritualität
Ritual zur Erneuerung
Am 3. Januar dieses Jahrs schüttelte der Sturm Burglind ganz Europa durch,
war in der Schweiz für 120 Millionen Franken Schaden verantwortlich.
Tja, wir sind im Vergleich zu Nachbarländern noch glimpflich davon gekommen.
Im Wald gleich unter meinem Haus wurde eine Fläche von 200 mal 80 Meter flachgelegt.
Die Strasse zu Rüschegg wurde vier Tage lang ganz gesperrt.
Die Aufräumarbeiten dauerten bis in den Frühling.
Damit haben die vielen Naturgeister im Dürrebodeholz ein schönes Zuhause verloren.
Sie sind dort geblieben, aber sie haben gelitten und zeigten sich kaum mehr.


Das Obers-Dürrebodeholz war eine lauschige Etappe
 unterwegs zu den Gambachfällen (hier oben).

Die Winter-Sonnenwende markiert der Beginn eines neuen Zyklusses.
Abgesehen dass die Tage vorerst unmerklich länger werden,
gibt die Sonnenwende einen Erneuerungsimpuls in der Natur ab.
Es ist wie ein Samen, der in die Erde gegeben wird,
ein Samen, der noch eine gewisse Zeit ruhen muss,
um dann keimen zu können.
Man kann der Impuls durch Bewusstwerdung nutzen.
Man kann der Nutzen noch zusätzlich ausbauen, indem man ein Ritual abhält.
Die Erneuerung kann psychologischer, physischer oder spiritueller Natur sein.
Das habe ich diesen 23. Dezember am oberen Rand vom Dürrebodeholz getan,
um die Erneuerungskräfte der Sonnenwende auf die Regeneration des Walds
zu übertragen, bzw. um den vielen dortigen Naturgeistern möglichst schnell wieder
ein ansprechendes Zuhause zu bescheren.
Nach sorgfältiger Auswahl des Ritualorts und Begrüssung der vier Himmelsrichtungen
mit Holunderblüten, habe ich verschiedene Produkte aus der Ernte 2018
um den Ort gestreut. Die angewendeten Pflanzen stellten übrigens 
die vier Elemente dar : Erde - Wasser - Feuer - Luft.
Damit wurden alle Naturkräfte mit der Sonnenwende-Kraft vereint.
 
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16.12.2018****************Thema: Jahreszeiten und Rituale
Das Zuhause pflegen - für eine gute Winterzeit
Viele Leute haben Ferien zwischen Weihnachten und Neujahr. 
Die Sonnenwende ist zwar vorbei, doch die Umkehr zu längeren Tagen noch nicht
 vollzogen. Diese energetische  Unbestimmtheit findet auch im Alltag der
Altjahrswoche seinen Niederschlag und die Lässigkeit im zwischenmenschlichen
Umgang entspricht der gegenwärtig flauen energetischen Situation. Der Alltag ist
"ausgeklammert" - in diesem Zeitraum sind Ferien naheliegend.

Ich aber
nehme meine Ferien vor Weihnachten, bzw. vor der Winter-Sonnenwende.
Anstatt in den Läden herumzurennen, geniesse ich das endende Jahr, die
zunehmende Ruhe, der bevorstehende energetische Stillstand.
Dabei reinige ich mein Zuhause fast so gründlich, als stünde ein Umzug bevor.
Damit trenne ich mich von den Lasten der vergangenen aktiven Jahreszeiten,
von nicht mehr gebrauchten oder nicht mehr erwünschte Objekte.
Mit dem sauberen und geordneten Wohnraum bereite ich mir ein ideales Zuhause,
um gemütliche Winterstunden zu verbringen.

Einverstanden : der Frühlingsputz macht Sinn, um neue Kraft, frische Luft
im "verbrauchten" Lebensraum hineinzubringen.
Doch nach dem Frühlingsputz orientiert sich der Mensch eher nach draussen...
also wird er die Früchte dieser Arbeit kaum in vollem Umfang geniessen.

Meine Winter-Sonnenwende : frisches Wasser der Trême

Nach der Reinigung vom Dezember, findet am Tag der Winter-Sonnenwende meine
 Ausräucherung mit Salbei, Eibenlaub, Stechpalme und Wachholder statt.
Von diesem nur noch im
österreicherischen Tirol und im Ennstal lebendigen Brauch,
soll die Bezeichnung Rauchnächte abgeleitet sein.
Die zwölf Nächte zwischen Heiliger Abend und Dreikönigstag werden Rauhnächte
genannt.
In dieser Zeit verändert sich die Tageslänge kaum und entsprechend
herrscht einen energetischen Stillstand, die allen Geistern besondere
 Bewegungsfreiheiten bietet. Unter diesen Geistern gibt es auch ausgesprochen
unfreundliche Wesen. Die Ausräucherung mit auserlesenen Heilkräutern schützt
Haus und Menschen von schädlichen Einflüssen.
Habe ich gründlich genug gereinigt, kann ich beobachten, wie der Rauch frei in
allen Schubladen, Schränke und Ecken des Hauses fliesst, ja beinahe hineingezogen wird. Nach dem Ritual wandere ich leichten Herzens an meinen "Wurzeln".
in der Schlucht der Trême, wo ich meine Kindheit verbracht habe,
finde ich Versteinerungen, der Kontakt zur Erdgöttin und inspirierende Stille :
idealer Ort für den Jahresrückblick.

 
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30.11.2018****************Thema: Spiritualität
Thema: Wanderungen und Inspiration

Immergrüne und heilige Bäume
Im Dezember, bzw. in der Zeit vom Jahreswechsel spielen die immergrünen Bäume eine
grosse Rolle in den Traditionen. Es sind allesamt auch interessante, ja magische Wesen.
Die Tanne
zum Beispiel verbindet das alte mit dem neuen Jahr und sichert die
Kontinuität. Ihr grün bringt die im Sommer gespeicherten Wärme und Heilkräfte mit,
um das Weiterleben über die Schwellen von Sonnenwende und Winter zu sichern.
Stechpalmen- und  Efeukränze sind uralten Bräuche und sollen das Böse vertreiben.
 Eibe und Wachholder gehören zu den gebräuchlichsten Kräuter für Ausräucherungen.

Die Stechpalme : Der immergrüne Strauch besiedelt gerne Orte der Kraft und ist daher
ein zuverl
ässiger Anzeiger für Plätze mit erhöhter Energie. Die Stechpalme ist in Wäldern
 unter 1'000 Meter anzutreffen, wird allerdings oft übersehen.
Astrologisch wird die
Stechplame dem Herrscher des Tierkreiszeichens Steinbock, dem Saturn zugeordnet.
Die ledrig-zähen dunkelgrünen Blätter und deren dunkle Ausstrahlung sind erste saturnische Anhaltspunkte.


Die Stechpalme ist seit Urzeiten im Volksbrauch eng mit Weihnachten und Neujahr
 verbunden : die immergrünen Blätter stehen für Unsterblichkeit, die roten Beeren für
 Glück, Hoffnung und Liebe. Weihnachten und Neujahr finden ausserdem in der Zeit
des Steinbocks (22.Dezember bis 20.Januar) statt.
Bei den Kelten galt die Pflanze als
 Druidenpflanze und Symbol für ewiges Leben. Zauberstäbe wurden aus den Ästen des
 immergrünen Baums geschnitzt.
Grössere Stechpalmenvorkommen sind beispielsweise
 oberhalb der Beatenbucht oder entlang der Sense-Schlucht im schwarzenburger
 Dorfwald. Ein echter Stechpalmenwald mit durchaus gut fünf Meter grossen Exemplare
wie auf dem Monte San Giorgio, ist eine Seltenheit.

Die Eibe : Die Eibe ist, wie die Tanne, ein Nadelgewächs. Vor 10'000 Jahren, als die
 Eiszeit zu Ende ging, besiedelte die Eibe weite Gebiete in Europa. Der geheimnisvoller
 Baum mit den weichen, blaugr
ünen Nadeln und den zierlichen, roten Beeren gehört
 entwicklungsgeschichtlich zu den
ältesten Baumarten und wurde damals als
Weltenbaum verehrt. Die Eibe strahlt Frieden, Ruhe und Ausgeglichenheit aus und ist
 h
äufig auf Friedhöfen zu sehen. Sie schützt allgemein vor zerstörischen Kräften.
 Die Wissenschaft hat in den letzten Jahren die krebshemmenden Heilkr
äfte der Eibe
endlich anerkannt und ihr Wirkungsmechanismus ausf
ührlich beschrieben. Grössere
 Eibenvorkommen sind nicht sehr h
äufig und Haine entsprechend selten. Der Belpberg
und ganz besonders der Monte San Giorgio besitzen eindrucksvollen Eibenabschnitte.

Die Tanne : Sie wird der archäischen Göttin zugeordnet und dem Saturn. Sie ist
 entwicklungsgeschichtlich effektiv ein archa
ïscher Baum.
In der Höhe beherbergen
 Tannen h
äufig Feen oder andere Geister; diese beeinflussen das Wachstum der Bäume
 zum Beispiel zur Bildung von "Elefantenrüsseln" (siehe frühere Beitrag vom 15.11.18).
Im Luzerner Hinterland hat sich die Tradition Heiliger Bäume noch lange gehalten. Auf
der Anhöhe zwischen Luthern und Luegental gibt es einen Ort namens Helgetanne.

"Hier, so berichtet Josef Zihlman, soll einmal eine heilige Tanne gestanden haben [].
Auf der zum Helgenstöckli entgegengesetzten Seite wurde ein Rastplatz mit Feuerstelle
eingerichtet. Je nachdem ob man sich von der Wegkreuzung zum Bildstöcklein Richtung
Hergiswil oder zur Feuerstelle Richtung Luthernbad wendet, erfährt man eine bedrohliche
oder eine heitere Stimmung. Diese Polarität ist weit verbreitet bei Wallfahrtsorten [].
Das Willisauer Hinterland zählte einst sehr viele heilige Bäume. Anfang des
19.Jahrhunderts ärgerte sich der Pfarrer von Willisau über den »dummen und
abergläubischen Wahn« der Leute, die zu den Honiglinden oder zur Helgentanne
im Birchbühl, »eine heidnische Grotze«, wallfahrten und dort Votivgaben an die Tanne
und das daneben stehende Kreuz hängten." aus
Magische Zentralschweiz
 

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15.11.2018****************Thema: Wanderungen und Inspiration
Thema: Spiritualität
Die Wächter des Drachens
Ich hatte Lust auf einer Wanderung in der Umgebung,
aber von allen Voralpen-Gipfeln in der Nähe war alle andere als angetan.
Nach reifer Überlegung stellte ich fest, dass der Schnee von Ende Oktober oberhalb
von 1500 Meter so lange liegen geblieben war, dass ich instinktiv dort oben
nur noch eine tote Landschaft erwartete.
Die Alternative erschien mir sofort klar : Guggershörnli und Schwendelberg, die
deutlich weiter unten liegen. Ausserdem habe ich andere Jahre im Herbst die
ausgeprägt energiereiche Krete beider Berge schätzen gelernt. 
Mit grosser Freude verweilte ich bei der Wächter-Tanne vom Guggershörnli.


Der Wächter erhebt mehrere Elefantenrüssel-ähnliche Äste, ja der eine 
ein wahrer Nebenstamm. Sie ist ausserdem nicht die einzige Fichte dort, die
solche Wachstumsbesonderheiten zeigt.
Wächter-Bäume stehen immer entlang von Wegen, dort wo man von einem
Kraftort zu einen anderen wechselt. Wer sich gewohnt ist mit Bäumen zu
kommunizieren, wird Wächter als spannende Ansprechspartner schätzen.

Danach lief ich zum Schwendelberg hinauf und entdeckte staunend ein weiterer
Wächter-Baum, eine Fichte deren Eigenheiten ich jahrelang übersehen hatte
und welche Eigenheiten! Sie besitzt nicht weniger als 21 Nebenstämme.
Ich überlasse es Ihnen sie zu entdecken :
ich habe ihr versprochen, sie nicht im Internet zu enthüllen.
Vom Standort des West-Wächters aus hat man ein wunderbarer Ausblick aufs
Guggershörnli (siehe unten).
Ich dachte gerade nach über die Präsenz dieser drei Wächter-Bäume (Guggershörnli,
Schwendelberg-West und -Ost) und über die intensive Energie, die man beim Gang
über diese Kreten verspürt, als es
mir endlich tagte : diese Kreten sind ganz
genau auf einer Ost-West-Achse ausgerichtet.
Solche Berge gelten in den alten
Mythologien als Drachenberge. Sie sind besonders krafterfüllt und werden von vielen
 Naturvölkern als Gleichnis des Lebens betrachtet. Die breite Nordseite, grösstenteils
 bewaldet, düster, feucht, bemoost, kühl ist die Verkörperung des Yin-Prinzips.
Die ebenso breite Südseite ist weitgehend von heiteren Weiden : hell, warm, trocken
 ist sie die Verkörperung des Yang-Prinzips.



Über die Kreten zu wandern, bedeutet zwischen Yin und Yang zu wandeln,
auf dem Weg vom Herbst zu einem neuen Frühling.
Mit Pfyffe und Gibelegg gibt es im Naturpark Gantrisch weitere
Drachenberge, ja wahre Kleinoden - siehe
Orte der Inspiration.

So begrüsste im Osten vom Schwendelberg eine alte Bekannte :
die dritte Wächter-Fichte.

 

Mit mehreren Nebenstämmen streckt die Wächterfichte vom Schwendelberg ihre Fühler aus, gleichsam Antennen in kosmische Dimensionen
(mehr verwachsene Bäume unter
Kraftort-Fotos)

Grunddaten und Anreise
Länge 3 km - Steigung 250 m - Wanderzeit 1½ Stunden
Von Bern mit dem Zug nach Schwarzenburg, dann auf dem Bus bis Guggisberg-Dorf.

Guggisberg (1'115 m) - Guggershörnli (1'283 m) - Punkt 1'215 - Schwendelberg (1'296 m) - Riffenmatt (1'083 m)

Beschrieb
Von der Dorfmitte wandern wir den Wegweisern nach zum Guggershörnli.
Nach dem Gipfel-Erlebnis laufen wir unterhalb der Treppe dem Nagelfluhfelsen entlang.
 Knapp hundert Meter später, am Waldrand, sehen wir auf rechter Hand die Wächter-Fichte vom Guggershörnli. Im Sattel weiter unten gehen wir geradeaus zum
 Schwendelberg hinauf. Nach dem Gattertor sehen wir auf linker Hand die westliche Wächter-Fichte vom Schwendelberg. Auf die andere Seite des langgezogenen und ebenen Gipfels haben wir die östliche Wächter-Fichte und stossen etwas weiter unten auf dem dem kleinen Pfad, der uns durch den Wald hinabführt. Am Bergfuss angelangt, wandern wir rechts gegen Riffenmatt, wo wir der Bus nach Schwarzenburg nehmen können.  
 

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28.10.2018****************Thema: la vie d'artiste
Zehn Monate reicher Inspiration / Projekt Zeichen :
Nach den zwei grossen Ausstellungen 2017 in Freiburg
durchlief ich eine etwas "leere" Zeit
mit Werken in denen ich zwischen Kontinuität und Erneuerung suchte.
Mitte Dezember 2017 begann für mich eine Zeit reichhaltiger Inspiration :
bis dato 30 originelle und begeisternde Bilder.
In den ersten Monate dieser kreativer Phase habe ich das Abstrakte mit Farbspielen
voller Vitalität weiter erkundet, wie hier unten :


"Der goldene Weg" Januar 2018 - Acryl auf Torchon - 60 x 50 cm gerahmt.  

Ich habe auch verschiedene spirituelle Themen wie keltische Mythologie,
Schwangerschaft, Baummysterien und geheimnissvolle Landschaften
vertieft behandelt :


"Eis & Feuer" Januar 2018 - Acryl auf Torchon - 70 x 50 cm gerahmt.
 
 

"Révélations"    (Offenbarungen)  Juni 2018 - Acryl auf Torchon - 80 x 60 cm gerahmt

Ab Ende Juni habe ich mit Formen, deren Konturen lange ausgereift wurden,
 gespielt - fast eine Art Rückkehr zu der "Schlicht und klar" Epoche (1986-92).
Aber jetzt habe ich mich besonders ausgeklügelten Techniken bedient und
ganz neue Farbtypen eingesetzt, unter anderen Spray mit Crackle-Effect.


"Accroche-coeurs" Juni 2018 - Acryl und Sprays auf Torchon - 40 x 30 cm gerahmt

Nach ersten Versuchen habe ich das Projekt Zeichen ins Leben gerufen.
Die Werke vom Projekt heben sich von bisherigen durch den Gebrauch von Sprays,
eine grosse Vielfalt verschiedener Acryl-Techniken
und eine ganz eigene Art Themen darzustellen.
Diese Kreationen bilden eine ziemlich radikale Erneuerung meiner Kunst.
Die 5 ersten Bilder nennen sich alle "...Zeichen..."
z.B. "Luft-Zeichen", "Loder-Zeichen",
"Verschlungene Zeichen", usw..


"Fantasmes" August 2018 - Acryl und Sprays auf Torchon - 50 x 40 cm gerahmt


"Loder-Zeichen"
August 2018 - Acryl und Crackle-Sprays auf Torchon - 50 x 40 cm gerahmt


"Luft-Zeichen"
September 2018 - Acryl und Crackle-Sprays auf Torchon - 40 x 50 cm gerahmt

"Verschlungene Zeichen"
September 2018 - Acryl und Crackle-Sprays auf Torchon - 40 x 50 cm gerahmt
 
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21.09.2018****************Thema: Wanderungen und Inspiration
nur noch wenige Tage
Das Rellerli oberhalb Schönried hat seit Jahren bei Wanderer Kultstatus.
Die Seilbahn wird nur noch bis 14. Oktober laufen.
Ende Jahr wird sie definitiv ausser Betrieb genommen.

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Planihubel, Hundsrügg, Birehubel und Wannehörli :
ein prächtiges, gewelltes Panorama öffnet sich vor dem Wanderer,
während auf linker Seite die freiburger Kalkspitzen sich erheben
und rechts öffnet sich die Sicht über Pays d'En-Haut und Simmental auf die Alpen.


Dent de Ruth, Zuckerspitz und Wandfluh bilden
ein wunderbarer Kontrast zum weichen Gelände zwischen Rellerli und Hundsrügg.


Es verbleiben nur noch wenige Tage um eine unvergessliche Wanderung auf dem
Rellerli Richtung Hundsrügg zu unternehmen - zurück mit Umrunden vom Birehubel.
 
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17.09.2018****************Thema: Jahreszeiten und Rituale
Die 424. !
Ja die Rückkehr der Schafe im südfreiburgerischen Jaun
ist eine über vierhundertjährige Tradition.
Die Schafscheid findet jeweils am Montag nach dem eidgenössischen Bettag statt.
Es ist ein eigenes Gefühl an diesem Tag aufzustehen und
eine fieberhafte Spannung in sich aufkommen zu spüren,
und zu denken, dass da in den vorderen Jahre und Jahrhunderte
so viele Personen dieses Fieber verspürt haben -
jene Personen für die wirklich Wesentliches mit dem Fest verbunden ist.
Die Schafscheid ist nämlich der Höhepunkt einer ganzen Arbeitssaison,
ein entscheidender Zeitpunkt im Jahr der Hirten und Züchter.

Mehrere Hundert Tiere werden ins Dorf geführt.

 
Die Hirten investieren viel Herzblut um die Herden ins beste Licht vorzuführen :
dekorierte Wagen, Herdeschutzhunde und Esel gehören auch dazu.


Die Aue und das Lamm weisen den gleichen Gesichtsausdruck auf.


Die Tieren sind wunderbar geschmückt.


Zwei, die sich gut verstehen.


Die Beziehung der Hirten mit den Tieren reicht meistens weit über die
blossen ökonomischen Betrachtungen -
es ist vielfach eine Freundschaft und geprägt von Respekt dem Lebewesen gegenüber.
 

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07.09.2018****************Thema: Jahreszeiten und Rituale
Rituelle Opfergaben
Bei Ritualen werden meist auch Opfergaben dargereicht.
Diese Gaben können ganz unterschiedlich sein.
Traditionell sind zum Beispiel Tabak (bei den nordamerikanischen Indianern)
oder Alkohol (u.a. in Russland und Südamerika).
Je nach Gegebenheit drängen sich gewisse Produkte auf, wie Gemüse und Früchte beim bevorstehenden Erntedank. Bei den keltischen Völkern wurde an Lamnas gerne Korn oder Brot geopfert - Lamnas findet nämlich kurz nach der ersten Kornernte.
Bei den alten Griechen wurde
wurde von jeder am Fest geöffneten Weinflasche,
der erste Schluck auf die Erde gegossen.
Der Film "Besuch in der Geisterwelt" stellt verschiedene Opferrituale vor.
Wichtig ist, dass die Opfergabe einen Wert und eine Bedeutung hat.
Ich opferte bei der Quelle an der Pfyffe auch schon Kumquats,
weil ich diese Frucht besonders mag und die nicht gerade billig ist.
Jedes Mal, wenn ich ein Kraftort betrete, opfere ich Salbei.
Dieser schneide ich mit grossem Respekt am Morgen der Sommer-Sonnenwende,
bündle ihn gleich und benutze ihn nur für Rituale und Ausräucherungen.
Habe ich gerade nichts zur Hand oder je nach Lust und Laune
sammle ich Steine und/oder Blumen und mache ein Mandala daraus.

Auch der Ort wo die Opfergabe erfolgt, will sorgfältig ausgesucht sein :
Asthöhle, Platz zwischen Wurzeln, Strunk, Steinplatte, Quellbach, Wind, usw.
 Und auf welche Art geopfert wird, ist auch nicht gleichgültig.

Tai Chi-ähnliche Schritte im Einklang mit Ort und Moment sind auch durchaus geeignet.
Im Laufe des Jahres sammle ich auch Heilpflanzen. Was ich nicht innerhalb eines Jahres zu Heilzwecken gebrauche, setze ich nun als Tee zum Genuss ein oder als Opfergaben : Burerosen-Blütenblätter, Holunderblüten oder Tannenspitzen werden
von den Naturgeistern auch sehr geschätzt.
Räucherstäbchen sind auch vielfach angebracht
und diese Aufzählung ist keineswegs abgeschlossen.
 
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31.08.2018****************Thema: la vie d'artiste
Den Wurzeln auf der Spur
Ich habe ein ausserordentliches Glück Jacques Césa zu begegnen : er unterrichtete
 nämlich an der Sekundarschule von Bulle lediglich zwischen 1970 und 1972. Am
 allermeisten profitierte ich aber während den Schulferien durch die zwei mal zwei
 Ausdruckswochen von seinem Können. Unter jenen Techniquen konnte ich Linolschnitt ausprobieren, mit Farben experimentieren und der ganze Vorgang von Radierungen
 kennenlernen. Dank letztere Erfahrungen kam ich fünf Jahre später auf die Idee die Rapidografen vom technischen Zeichnen für künstlerischen Zwecken zu "entfremden".
Die erfundene Technik lag mir derart richtig, dass ich ganze fünfzehn Jahre lang
den verschiedensten Fazetten der Tusche widmete.
Wir hatten eigentlich viel gemeinsam :
* Astrologisch war er Zwilling - ich habe Zwilling Aszendent.
* Uns verband auch eine doppelte kulturelle Identität : er Italiener und Greyerzer,
ich Deutschschweizer und Greyerzer.
In jungen Jahren haben wir beide viel mit Identitätsuche gerungen,
haben wir unsere Referenzen und innere Wahrheit finden müssen.
* Wir haben unabhängig voneinander eine ausgeprägte Sympathie
für die Sennen und die Bergbauern gepflegt.
* Dem Neuen offen und den Traditionen verbunden, 
er malte schon Ende der Sechsziger Jahren mit Acrylfarben und zwar in einem kompromisslos modernen Stil - andererseits hat er zeitlebens die Schönheit
alter Handwerke und des Hirtelebens zelebriert.
Jacques hat immer der Mensch im Zentrum seiner Werke gestellt.
Meinerseits setze ich Naturelemente in Szene.
So hat jeder eine eigene künstlerische Eigenart entwickelt.
Er bleibt für mich der Meister, eine Inspirationsquelle. 



* Ich habe ihn nur selten gesehen in diesen fast fünfzig Jahren,
umso erstaunter entdecke ich heute, wie wir beide eine Vorliebe für starke Farben teilen.
Mit seinen Anregungen hat Jacques Césa meiner Kunst Wurzeln gegeben - Danke.

"passe-moi les jumelles" Jacques Césa - couleur d'alpage
 
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22.08.2018****************Thema: la vie d'artiste
Abschied von Jacques Césa
Entdecken Sie der greyerzer Künstler Jacques Césa. Ich hatte das Glück ihn als Professor und Mentor in der Sekundarschule zu haben. Er hat mich mit verschiedenen darstellenden Künsten vertraut gemacht und in meinen ersten kreativen Versuche gestärkt.

"La Liberté" l'artiste-peintre Jacques Césa est décédé
Jacques Césa au retour du Maroc

 
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28.07.2018****************Thema: Spiritualität
Impulsvermittler
ganz schön rot war der verfinsterte Mond
 
ausserordentlich war auch der nahe
beim Mond leuchtende Mars
(unten rechts zu sehen)
als der Erdschatten vom Mond wegwich,
erhielt letztere auch wieder
seine angestammte Farbe
 
mit der ersten Lichtsichel
fiel erst richtig auf, wie stark die
Verdunkelung durch die Finsternis war
 
in der feuchten Luft erwirkte die zunehmende Helligkeit die Bildung
eines Hofs
 

 im Gantrisch-Park gibt es jene Sternwarten, weil es hier nur wenig Lichtverschmutzung gibt - im Winter ist der Himmel-Anblick wirklich atemberaubend!

Finsternisse sind nicht nur grossartige Natur-Spektakel,
sondern auch bedeutende Impuls-Vermittler :
wenn man das Horoskop-Bild der Finsternis über das eigene Bild setzt,
sieht man oft Beziehungen zwischen dem verfinsterte Mond und einzelnen,
persönlichen Planetenstellungen. Dort erkennt man Themen, die etwa drei Monate vor
und drei Monate nach der Finsternis das persönliche Erleben prägen.
 
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30.06.2018****************Thema: la vie d'artiste
Reiche Aussichten
 
Anfangs 2018 vernahm ich, dass der exquisite Ausstellungsort Espace 25, wo ich
letztes Jahr meine grosse Ausstellung hatte, in absehbarer Zeit der Betrieb einstellen wird. Im Anschluss stellte ich fest, dass der Saal bereits bis Ende 2020 fast vollkommen ausgebucht ist. Mit Hochdruck bereitete ich ein neues, originales Projekt - diesmal mit zwei meiner Lieblingskünstlern : die Fotografin Tanja Matic und der Holzbildhauer
Ernest Ruffieux. Ich konnte beide dafür gewinnen und das Projekt "Enter the Light"
erhielt auf Anhieb der Zuschlag für... März 2020.
Spitze dachte ich mir, aber ich möchte auch früher, was zeigen.

Mein Freund Michel Baechler spannte für mich "Fäden" in Le Bûcher : 
ein Kulturraum mit extrem viel Cachet in der freiburger Altstadt.
Auch dort erhielt ich auf Anhieb Zuschlag für... Oktober 2019.
Spitze dachte ich mir, aber ich möchte auch früher, was zeigen.

Spezifisch für Stef's Kulturbistro in Ostermundigen
entwickelte ich das Projekt "bewegt" - und erhielt der Zuschlag für Mai 2019.
Jetzt ist es für mich wirklich bestens - das Timing der verschiedenen Ausstellungen
ist wirklich optimal
und dazu bin ich zur Zeit in einer sehr fruchtbare, kreative Phase.


"Accroches-Coeurs" -  schwungvoll und heiter, ein erster Eindruck von "bewegt"
29.06.2018 - Acryl auf Torchon - 50x40 cm gerahmt

Oft ist es sehr schwierig gute Ausstellungsorte zu finden,
jetzt wurden all meine Anstrengungen belohnt - ich kann guter Dinge in die Ferien.
Ich freue mich riesig drei ganz unterschiedliche Projekte vorzubereiten :
*   "bewegt" abstrakte schwungvolle Werke in
Stefs Kulturbistro Ostermundigen
für Konzerte, für Events, für's Gemüt ist das Kulturbistro immer ein Besuch wert!

**     figurative Werke in
Le Bûcher : das ehemalige Holzlager der Stadt Freiburg
ist zu einer wahren Perle ausgebaut worden und ist ein perfekter Ausgangspunkt
für eine spannende Entdeckungstour in einer der belebtesten Altstadt der Schweiz.

***    "Enter the Light" drei ganz unterschiedliche künstlerische Wege, alle drei
dem Ausdruck des Lichtes gewidmet im
Espace 25 Freiburg :
ein Ausstellungsort - immer wieder erfrischend anders - in Bahnhofnähe.
Ein gemeinsames Projekt mit
Tanja Matic :
tanjamaticphotography.ch
und Ernest Ruffieux : freiburger-nachrichten - expo Schwarzsee       
 
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23.04.2018****************Thema: Wanderungen und Inspiration
Frühlingsentdeckungen
Seit einigen Jahren nutze ich der Frühling, um Findlinge und Erdburgen zu entdecken.
Bevor das neue Laub die Wälder einkleidet, bietet sich noch freie Sicht auf besondere Schätze, wie hier im aargauischen Wohlen der Erdmannlistein - eine beeindruckende Findling-Gruppe aus Granit. Der obere 60 Tonnen schwere Stein "sitzt" so erstaunlich gut auf die Basissteine, dass manche vermuten, die Findlingen seien von Menschenhand so aufgestellt worden.


Unbestritten ist die Ausstrahlung der Findlinggruppe beachtlich - ob es sich um
eine Kultstätte oder gar mit Bezug auf weitere Steine in der Umgebung, um das
Zentrum eines Kalendersystems handelt, lässt sich nicht sagen.
Zu den weiteren Geschenken des ehemaligen Reussgletschers gehören in
unmittelbarer Nähe auch die Weiher Torbemoos und Cholmoos.

Viele Vogelarten geniessen die Inselchen und Uferzonen vom Cholmoos.


impressionistisches Spiegelbild, die Seerosen vom Cholmoos
 
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30.03.2018****************Thema: im Garten
Was für's Rentenalter
Vorgestern habe ich mit meinem Hausnachbar zwei Hochstamm-Bäumchen gepflanzt.
Arbeit und Ertrag sind gut verteilt : die Kosten für Pflanzen, Mäuse- und Rehschutz trägt
der Vermieter, dafür kriegt er die Subventionen. Unsererseits haben wir die Hochstämmer organisiert, gepflanzt und pflegen diese, dafür erhalten wir mal im betagten Alter
die Früchte.

Im Ernst ist uns primär der Erhalt einer funktionierenden Kulturlandschaft wichtig.
Da wir nicht gerade an der Stelle der alten abgestorbenen Bäume pflanzen wollten,
stehen die neuen nun etwas näher am Boskoop, was der Vernetzung förderlich ist.

ein Zwetschgen-, ein Reine-Claude-Bäumchen und der alte Boskoop-Apfelbaum

Und heute sind trotz penetrantem Schneeregen die Hausrotschwänze zurück gekommen :
auf unsere rund 900 Meter wird der Frühling wohl bald Einzug halten.
 
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09.03.2018****************Thema: la vie d'artiste
neue Farb-Familien
Sechs verschiedene Weiss, sieben schwarz : beim Mischen, beim Verdünnen zeigen
die Farben erst alle ihre Eigenschaften. Vielfach bietet eine Firma zwar
vier verschiedene Nuanzen einer Farbe an, aber alle aus der gleichen Familie :
zum Beispiel Phtaloblau rötlich, Phtaloblau grünlich, Phtaloblau Türkis, usw.
Der Vorteil alle passen gut zusammen,
der Nachteil irgendwann wird es eintönig und langweilig.
Darum bin ich immer sehr interessiert an andere Farb-Familien.
Neben dem Standard-Sortiment in Tuben, die ich von 6 verschiedenen  Herstellern beziehe, habe ich lauf der Zeit zahlreiche Farben in pulverform (Pigmente) angeschafft und auch
sehr viele Naturerden, die häufig unvergleichbare Nuanzen hervorbringen.
Eine riesige Freude hat mir vor kurzem eine gute Freundin gemacht :
sie bot mir ein Airbrush-Sortiment zu ganz günstigen Konditionen an.
Neben ganz neue Tönen besitzen diese Farben etwas andere Fliess- und Mischeigenschaften
 als die herkömmlichen Acrylfarben.
 
ein Teil meiner FarbtubenPigmente und Airbrush-Farben
eine herrliche Vielfalt - Danke Ursi!
 
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26.02.2018****************Thema: Spiritualität
eine Welt voller seelenloser Wesen
Es fing damit an, dass es mich im Pausenraum störte, dass alle nur noch in den verschiedenen Gratiszeitungen herumblätterten. Gespräche gab es fortan wesentlich weniger. Aber in letzter Zeit wurde es noch viel schlimmer : morgens war die überwiegende Mehrheit am Zeitung lesen, nachmittags viel schlimmer über 90% war einfach mit dem "Wischen" am Smartphone beschäftigt.
Für mich ist der Pausenraum jetzt menschenleer.

Im Tai Chi habe ich ja gelernt, dass es sehr wichtig ist, im Hier und Jetzt zu sein.
Die Seele ist dort, wo die Aufmerksamkeit ist.
Folglich ist der Leser einer Printausgabe im Raum wohl nicht voll präsent, aber da
seine Aufmerksamkeit auf einen physischen Objekt ausgerichtet ist, bleibt seine Seele în diesem Raum. Wer nun auf dem Handy dieselbe Nachricht liest, der fokussiert auf einem virtuellen Objekt, auf einem "entmaterialisierten Text". Damit ist die Seele vom Smartphone-Leser bei einem Server, vielleicht sogar in der Cloud. Die Seele von diesem Menschen befindet sich definitiv nicht mehr in diesem Raum - nur der physische Körper des Menschen befindet sich in diesem Raum. Genau darum empfinde ich der Pausenraum am Nachmittag seltsam leer.
Darum empfinde ich der ÖV-Raum als entseelt : die Hälfte der Wesen, die sich dort bewegen, sind momentan SEELENLOS - eine erschreckende Tatsache.
Mein Fazit: ab jetzt mache ich draussen Pause bei den Rauchern -
das sind vollwertige Menschen, die sogar miteinander reden!
 
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02.01.2018****************Thema: im Garten
Mal schneit's, mal regnet's
Sobald Gras zum Vorschein kommt
werden die Futterstellen nur noch wenig in Anspruch genommen :
die Vogelwelt weiss sich selber zu regulieren. 

Zwei bis dreimal die Woche kommt auch der wunderschöne Eichelhäher zu Besuch.
Er lässt sich Zeit um sich das Angebot anzuschauen, daher ein gutes Fotomodell -
bei der quirligen Sumpfmeise hingegen ist mir noch kein befriedigendes Foto gelungen.

Habt ihr der Eichelhäher in meinem Bild "Mille Découvertes" auch schon entdeckt?


...und das noch :
am 28. April 2017 hatte es ja massiv geschneit (siehe Beitrag im Garten-Blog).
Drei Tage lang war alles weiss bedeckt und natürlich keine Insekten mehr zu sehen - ich vermutete, dass alle Jungvögel auf der Strecke bleiben würden.
Als ich anfangs Juni auf der Bühne ging, um für die Ausstellung im Espace 25 Aufhängematerial zu holen, fiel mir ein Vögelchen auf. Es stand auf einem Balken und blieb trotz meinem Hin und her die ganze Zeit dort. Im Autounterstand befand sich ein weiterer Vogel auf einem Balken und blieb ebenso still stehen. Da begriff ich erst, dass dies zwei gerade flügge gewordene Hausrotschwänze waren. Aus einem abgesagten, hohlen Nussbaumast habe ich nämlich ein Nest gemacht und im witterungsgeschützen Autounterstand plaziert. Hut ab! vor diesen Vogeleltern, die den Nachwuchs über die widrige Zeit retten konnten.
 
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aktualisiert 31.12.2018
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